Sachsen-Anhalt unterstützt DOMO Chemicals in Leuna

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Halle. Das insolvente Chemieunternehmen DOMO Chemicals aus Leuna erhält Unterstützung von Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Sven Schulze. Ziel ist es, trotz der DOMO Chemicals Insolvenz Leuna die Produktion zunächst aufrechtzuerhalten.

Hilfe für DOMO gestartet

Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Sven Schulze hat die Unterstützung des Landes für das Unternehmen DOMO Chemicals aus Leuna zugesagt. Gemeinsam mit dem Insolvenzverwalter Lucas Flöther, der Chemieparkgesellschaft Infra-Leuna und der Investitionsbank Sachsen-Anhalt werden derzeit Lösungen erarbeitet, die Produktion des Unternehmens vorerst weiterzuführen. Bei DOMO Chemicals in Leuna sind rund 550 Beschäftigte tätig.

Ursachen der Insolvenz

Laut Schulze ist die Insolvenz nicht hauptsächlich auf Probleme am Standort Leuna zurückzuführen. Vielmehr ist die Krise ein Unternehmensproblem der belgischen Muttergesellschaft DOMO-Gruppe. Das Land Sachsen-Anhalt steht dem Betrieb jedoch bei, um negative Auswirkungen für die Region möglichst gering zu halten.

Zusammenarbeit der Beteiligten

Die enge Kooperation zwischen den beteiligten Institutionen soll helfen, den Chemieparkstandort Leuna zu stabilisieren. Die Investitionsbank Sachsen-Anhalt unterstützt dabei mit finanziellen und strategischen Maßnahmen, um die Fortführung der Produktion zu ermöglichen. Die Chemieparkgesellschaft Infra-Leuna bringt ihre Expertise in Standortentwicklung mit ein.

„Ich kenne die schwierige Situation seit einigen Wochen, leider konnte das Unternehmen keine Lösung finden“, sagte Schulze.

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Schlussfolgerung und regionale Bedeutung

Die DOMO Chemicals Insolvenz Leuna stellt eine Herausforderung für die Wirtschaft in Sachsen-Anhalt dar. Die Sicherung der Produktion bedeutet für die rund 550 Beschäftigten eine wichtige Perspektive, negative Auswirkungen auf Arbeitsplätze und die regionale Wertschöpfung sollen so möglichst vermieden werden. Das Land Sachsen-Anhalt arbeitet weiterhin eng mit den zuständigen Partnern zusammen, um nachhaltige Lösungen zu finden. Weitere Schritte und konkrete Maßnahmen sollen zeitnah folgen.

Für weitere Informationen rund um Wirtschaft und Unternehmen in der Region besuchen Sie regionalupdate.de. Offizielle Informationen zur Insolvenz gibt das Statistische Bundesamt.

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