Velen. Ein Giftkoeder Vorfall Velen sorgte Anfang Januar für großes Aufsehen, nachdem ein Hund nach dem Verschlucken eines unbekannten Köders schwere gesundheitliche Schäden erlitt und verstarb. Die Polizei ermittelt und warnt nun Hundehalter vor weiteren Gefahren.
Hundehalter jetzt aufmerksam
Im Bereich des Velener Baggersees ereignete sich am Abend des 28. Dezember 2025 ein tragischer Vorfall. Eine Hundehalterin aus Heiden war mit ihrem Hund spazieren, als das Tier etwas vom Boden aufnahm und kurze Zeit später schwere neurologische Symptome sowie Durchfall zeigte. Trotz schneller tierärztlicher Hilfe verstarb der Hund kurz darauf. Die Polizei Borken sucht weiterhin nach Hinweisen, da weder zum Aussehen des Köders noch zu möglichen Tätern Erkenntnisse vorliegen.
Ähnlicher Fall im November
Bereits Mitte November wurde in Velen ein vergleichbarer Fall gemeldet. Dort verendete ein Hund, nachdem er in der Nähe der Waldvelener Straße etwas Fremdes zu sich genommen hatte. Die Ermittler prüfen einen möglichen Zusammenhang beider Ereignisse. Hundehalter werden dringend gebeten, ihre Tiere nicht unbeaufsichtigt fressen zu lassen und die Tiere an der Leine zu führen.
„Wir raten dazu, Hunde beim Spaziergang besonders aufmerksam zu beobachten und bei Verdacht auf die Aufnahme unbekannter Substanzen umgehend eine Tierarztpraxis aufzusuchen“, teilte die Kreispolizeibehörde Borken mit.
Hinweise melden
Die Polizei bittet Personen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zu ausgelegten Ködern geben können, sich unter der Telefonnummer (02861) 9000 zu melden. Weitere Informationen zum Verhalten bei Giftköder-Vorfällen hält auch das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen bereit.
Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.
Regionale Bedeutung und praktische Hinweise für Hundehalter
Der Giftkoeder Vorfall Velen zeigt die Relevanz von Aufmerksamkeit und Vorsichtsmaßnahmen beim Ausführen von Hunden in öffentlichen Bereichen. Insbesondere in Velen und den angrenzenden Gemeinden sind Hundehalter dazu angehalten, ihre Tiere stets an der Leine zu führen und genau zu beobachten. Die Polizei setzt die Ermittlungen fort, um mögliche Gefahrenquellen schnell zu identifizieren und zu beseitigen.
Für betroffene Tierhalter besteht die Möglichkeit, sich bei der örtlichen Polizei oder regionalupdate.de über aktuelle Sicherheitsmaßnahmen zu informieren. Zudem plant die Kreispolizeibehörde Aufklärungskampagnen, um weitere Vorfälle zu verhindern.
Mehr Informationen zu Sicherheit rund um Hunde finden Sie auf regionalupdate.de sowie ausführliche Hinweise zum Umgang mit Giftködern beim Ministerium für Umwelt in NRW.
Artikel zum Thema: Giftköder – Wie Hundehalter ihre Tiere schützen können

