Cloppenburg. Am Sonntagmorgen wurden in einem Waldstück an der Lastruper Straße mehrere Masthühner entdeckt. Die Masthühner Wald Cloppenburg wurden offenbar ausgesetzt, einige Tiere überlebten die kalten Temperaturen nicht.
Masthühner ausgesetzt entdecken
Eine Spaziergängerin fand am 28. Dezember 2025 gegen 08:30 Uhr im Waldgebiet Herberger Fuhrenkamp 20 bis 30 Masthühner. Aufgrund der Kälte waren einige der Tiere bereits erfroren. Die Frau, die zugleich Tierärztin ist, sicherte die Hühner mit Decken und brachte sie in eine Auffangstation.
Das Veterinäramt des Landkreises Cloppenburg wurde informiert, zumal dort weiterhin eine Einstallpflicht wegen der Geflügelpest gilt. Die Polizei hat Ermittlungen wegen des Aussetzens der Masthühner aufgenommen. Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Cloppenburg unter der Telefonnummer 04471/18600 entgegen.
Gefahren durch Aussetzen von Geflügel
Das Aussetzen von Masthühnern im Wald kann gesundheitliche Risiken für Wild- und Nutztiere bergen. Besonders in Pandemiezeiten wie der anhaltenden Geflügelpest besteht Gefahr einer weiteren Ausbreitung.
Maßnahmen des Veterinäramtes
Das Veterinäramt überwacht die Situation und arbeitet mit Auffangstationen zusammen, um die Tiere zu versorgen und eine weitere Verbreitung der Geflügelpest zu verhindern. Die Einstallpflicht gilt weiterhin, um die Geflügelbestände zu schützen.
„Nach wie vor gilt im Landkreis Cloppenburg eine Einstallpflicht aufgrund der anhaltenden Geflügelpest“, teilte die Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta mit.
Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.
Ausgesetzte Masthühner in Cloppenburg: Bedeutung für die Region
Das Aussetzen der Masthühner im Wald von Cloppenburg stellt nicht nur eine Tierquälerei dar, sondern gefährdet auch die regionale Landwirtschaft und wildlebende Vogelarten. Da die Geflügelpest weiterhin aktiv ist, ist die Einhaltung der Einstallpflicht für Geflügel im Landkreis zwingend notwendig, um eine Ausbreitung der Krankheit zu verhindern.
Für Bürgerinnen und Bürger bedeutet dies, dass sie aufgefordert sind, verdächtige Beobachtungen – wie das Auffinden ausgesetzter Tiere – umgehend der Polizei oder dem Veterinäramt zu melden. Die Polizei ermittelt aktuell und bittet um sachdienliche Hinweise unter 04471/18600.
Weitere Informationen zum Schutz vor Geflügelpest bietet das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz sowie auf regionalupdate.de finden Sie aktuelle Meldungen aus dem Landkreis Cloppenburg.

