Berlin. Franziska Erdle ABDA hat seit Jahresbeginn die Hauptgeschäftsführung der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände übernommen. Die Juristin folgt auf Dr. Sebastian Schmitz und will insbesondere die Apotheken und deren Versorgung in Deutschland stärken.
Neue Leitung ABDA
Franziska Erdle (53) leitet seit Anfang 2024 die ABDA als Hauptgeschäftsführerin und bringt langjährige Verbandserfahrung mit. Sie tritt die Nachfolge von Dr. Sebastian Schmitz an, der Ende 2025 in den Ruhestand ging. Erdle berichtet direkt an den Vorstand der ABDA und stellt klar, dass sie sich in einer herausfordernden Phase für die Apotheken einsetzt. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit steht die geplante Apothekenreform. Sie kritisiert die aktuelle Gesetzesvorlage, weil diese aus ihrer Sicht die Apotheken vor Ort und damit die Patientenversorgung bedroht.
„Ich übernehme das Ruder in stürmischen Zeiten. Die Apothekenreform bedroht die Apotheken vor Ort und damit die Versorgung der Patientinnen und Patienten. Ich werde alles dafür tun, unsere berechtigten Forderungen zur Stabilisierung der Apotheken durchzusetzen“, sagte Erdle.
Als Teil ihrer Strategie plant Erdle einen aktiven Dialog mit Bundestagsabgeordneten, um das Apothekenreformgesetz in ein Apothekenstärkungsgesetz umzuwandeln.
Neuorganisation und Digitalisierung
Neben ihrer politischen Agenda treibt Erdle die Modernisierung der ABDA-Geschäftsstelle voran. Unter ihrer Führung wird die interne Struktur von 14 Bereichen neu organisiert, um Synergien besser zu nutzen und die Effektivität zu steigern. Die Umstrukturierung soll bis Mitte 2026 abgeschlossen sein. Außerdem setzt Erdle auf den Einsatz von Künstlicher Intelligenz, um die interne Kommunikation zu optimieren und die Organisation zukunftsfähig aufzustellen. Unterstützt wird sie dabei von Claudia Korf, die seit Januar stellvertretende Hauptgeschäftsführerin ist.
Beide Führungskräfte verfolgen das Ziel, die ABDA als Dachverband der Apothekerschaft schlagkräftiger und moderner aufzustellen.
Beispiel:
Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.
Bedeutung für die regionale Apothekerschaft
Die Leitung der ABDA durch Franziska Erdle ist auch für Apotheken in den Regionen wichtig. Ihre Forderungen nach einer Stärkung der Apotheken vor Ort zielen darauf ab, die wohnortnahe Versorgung von Patienten sicherzustellen. Das betrifft kleinere Apotheken ebenso wie größere Einrichtungen. Die angekündigte Umstrukturierung und Digitalisierung der Geschäftsabläufe kann zudem zu effizienteren Beratungs- und Serviceangeboten im Apothekenumfeld führen.
Regionale Apotheken können von einer stabileren Gesetzgebung und einer besseren Vernetzung mit dem Bundesverband profitieren. Bürgerinnen und Bürger haben dadurch weiterhin Zugang zu verlässlicher pharmazeutischer Beratung.
Weitere Informationen zur ABDA und aktuellen Entwicklungen finden Sie auf der offiziellen Webseite der ABDA www.abda.de und auf regionalupdate.de.
ABDA Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände
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