Bei den 24 Stunden von Le Mans 2026 zeigt das BMW Motorrad World Endurance Team eine vielversprechende Leistung, muss jedoch technische Rückschläge hinnehmen. Trotz der Enttäuschung über den verpassten Sieg bejubelt das Team einen wichtigen Triumph in der Superstock-Klasse.
Spannender Saisonauftakt für BMW Motorrad Motorsport
Der Saisonauftakt der FIM Endurance World Championship 2026 in Le Mans verlief für das BMW Motorrad World Endurance Team alles andere als geradlinig. Nach einem starken Start, bei dem sich das Team mit der #37 BMW M 1000 RR bis in die frühen Morgenstunden an der Spitze des Feldes behaupten konnte, stellten technische Probleme im entscheidenden Rennabschnitt die Strategie auf die Probe. Trotz der Rückschläge sicherte sich das Team Platz zwölf in der EWC-Klasse und erhielt wichtige Meisterschaftspunkte.
Hervorragende Leistungen der BMW-Teams
Die beste Platzierung für BMW ging an das Team ERC Endurance #6, das nach einem rasanten Rennen den vierten Platz belegte. Bei der Sharing-Plattform AutoRace Ube Racing, das auf Rang fünf fuhr, zeigte das Fahrertrio mit Sylvain Guintoli, Hannes Soomer und Naomichi Uramoto ebenfalls eine starke Leistung. Besonders hervorzuheben ist der Sieg in der Superstock-Klasse durch das Team Champion-HERT powered by MRP, das mit der #38 BMW M 1000 RR nicht nur die Klasse dominierte, sondern auch einen bemerkenswerten Gesamtplatz sechs erzielte.
Team-Statements nach dem Rennen
Sven Blusch, Leiter BMW Motorrad Motorsport, äußerte sich zufrieden über die Leistungen des Teams: „Trotz der technischen Schwierigkeiten können wir stolz auf unseren Auftritt in Le Mans sein. Wir haben in vielen Bereichen Fortschritte gemacht und unsere Effizienz gesteigert. Während das Ergebnis nicht das gewünschte war, sind die gesammelten Punkte und die Leistungen unserer Partnerteams ermutigend.“
Werner Daemen, Teammanager des BMW Motorrad World Endurance Teams, betonte die Stärken und Schwächen des Rennens: „Wir haben zu Beginn des Wochenendes ein starkes Ergebnis erzielt, aber technische Probleme haben uns im entscheidenden Moment zurückgeworfen. Unsere Strategie war gut, doch letztlich zählt das Gesamtresultat.“ Auch Michael van der Mark, Fahrer des Teams, hob die Leistung des gesamten Teams hervor, sah jedoch die technischen Probleme als entscheidenden Faktor: „Es war fantastisch, aber mit einem bittersüßen Ende. Dennoch haben wir gezeigt, wie konkurrenzfähig wir sind.”
Die zweite Runde der FIM EWC 2026 findet Anfang Juni im belgischen Spa-Francorchamps statt, wo das BMW Motorrad World Endurance Team wieder um wichtige Punkte kämpfen wird.

