Schutzsuchende in Niedersachsen 2024: Ukraine Hauptherkunftsland

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Hannover. Zum Jahresende 2024 waren in Niedersachsen insgesamt 345.415 Schutzsuchende registriert. Die schutzsuchende niedersachsen 2024 stammen überwiegend aus der Ukraine, die mit 30 Prozent die größte Herkunftsgruppe bildet.

Schutzsuchende in Niedersachsen

Die Zahl der Schutzsuchenden in Niedersachsen stieg 2024 um 2,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr an. Mit 103.465 Personen bleibt die Ukraine das Hauptherkunftsland, gefolgt von Syrien mit 79.195 Schutzsuchenden. Besonders stark wuchs die Gruppe aus Kolumbien, die um 37,5 Prozent auf 7.060 Personen zulegte.

Demografische Merkmale

Mehr als die Hälfte (53,8 Prozent) der Schutzsuchenden waren männlich. Bei den ukrainischen Schutzsuchenden ist der Anteil der Frauen mit 59,6 Prozent überwiegen. Insgesamt befanden sich über 70 Prozent der Schutzsuchenden im erwerbsfähigen Alter zwischen 15 und 65 Jahren, lediglich 5,5 Prozent waren älter als 65 Jahre.

Regionale Verteilung

Die meisten Schutzsuchenden lebten in der Region Hannover (67.370 Personen), gefolgt vom Landkreis Hildesheim und dem Emsland mit jeweils rund 12.000 Schutzsuchenden. Die höchsten Anteile an Schutzsuchenden im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung wiesen die kreisfreien Städte Salzgitter (7,7 Prozent), Delmenhorst (6,1 Prozent) und Wilhelmshaven (6,0 Prozent) auf.

„Zum Jahresende 2024 waren in Niedersachsen 345.415 Personen als Schutzsuchende im Ausländerzentralregister erfasst“, teilte das Landesamt für Statistik Niedersachsen mit.

Weitere Daten sind in der Online-Datenbank des Landesamtes unter der EVAS-Systematik 12531 verfügbar.

Bedeutung der Statistik für Niedersachsen

Die aktuellen Zahlen zu schutzsuchende niedersachsen 2024 zeigen die fortlaufende Aufnahme und Integration von Schutzsuchenden in der Region. Für Bürgerinnen und Bürger ist wichtig zu wissen, dass der Großteil der Schutzsuchenden im erwerbsfähigen Alter ist, was potenziell dem Arbeitsmarkt zugutekommen kann. Zudem unterstützt die detaillierte Datenbereitstellung politische und soziale Planungen.

Das Landesamt für Statistik weist darauf hin, dass Schutzsuchende sowohl Personen mit offenem Schutzstatus sind als auch jene mit anerkanntem oder abgelehntem Schutzstatus. Weitere Entwicklungen im Bereich der Schutzsuchenden können auf Grundlage dieser Daten verfolgt werden.

Mehr Informationen zu sozialen Themen in Niedersachsen finden Sie auch bei regionalupdate.de. Offizielle Daten liefert das Landesamt für Statistik Niedersachsen.

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