Köln. Das neue pflegegesetz beep 2024 tritt zum 1. Januar in Kraft und vereinfacht die Organisation von Pflegeleistungen. Pflegebedürftige profitieren von weniger Beratungsnachweisen und mehr Handlungsspielraum für Pflegefachpersonen.
Pflege jetzt einfacher
Das pflegegesetz beep 2024 soll Abläufe bei der Pflegeversicherung deutlich entbürokratisieren. Pflegebedürftige mit den Pflegegraden 2 bis 5 müssen bei ausschließlicher Nutzung von Pflegegeld künftig nur noch halbjährlich statt vierteljährlich Beratungen vorweisen. Die Hälfte dieser Beratungen kann per Videogespräch stattfinden, der erste Termin muss jedoch vor Ort erfolgen. Personen mit Pflegegrad 4 und 5 können weiterhin freiwillig vierteljährliche Beratungstermine in Anspruch nehmen.
Mehr Entscheidungskompetenz für Pflegefachpersonen
Qualifizierte Pflegefachkräfte dürfen nach dem neuen Gesetz eigenständig heilkundliche Tätigkeiten durchführen, die bisher ausschließlich Ärztinnen und Ärzten vorbehalten waren. Voraussetzung ist eine ärztliche Erstdiagnose. Die konkreten Maßnahmen werden noch festgelegt. Zudem dürfen Pflegefachpersonen nun auch die Pflegebedürftigkeit für kurzzeitige Arbeitsverhinderung bescheinigen, was für den Anspruch auf Pflegeunterstützungsgeld relevant ist.
Verbesserte Pflegeberatung und Leistungen
Die Beratung bei Pflegegeldbezug ist laut compass besser mit der allgemeinen Pflegeberatung verknüpft, um die Pflege zu Hause langfristig zu fördern. Die compass private pflegeberatung GmbH bietet kostenfreie Beratung telefonisch, per Videogespräch oder Hausbesuch an. Ratsuchende erreichen den Service unter der Nummer 0800 101 88 00. Termine können auch online gebucht werden.
- Vereinfachte Beratungsnachweise bei Pflegegeldbezug
- Pflegegeld-Weiterzahlung bis maximal acht Wochen bei Krankenhaus, Reha oder Auslandsaufenthalt
- Einführung einer neuen gemeinschaftlichen Betreuungsform mit monatlicher Pauschale von 450 Euro
„Das neue Gesetz bringt Pflegebedürftigen Vereinfachungen und Pflegefachpersonen mehr Entscheidungskompetenz“, sagte Frank Herold, Pflege-Experte bei compass private pflegeberatung.
Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.
Regionale Bedeutung und praktische Auswirkungen für Köln
Für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen in Köln bedeutet das pflegegesetz beep 2024 eine spürbare Erleichterung bei der Organisation der häuslichen Pflege. Weniger bürokratischer Aufwand bei der Beratung und mehr Kompetenzen der Pflegefachkräfte können den Pflegealltag nachhaltig verbessern. Die kostenfreien Beratungsangebote durch compass sind dabei eine wichtige Anlaufstelle, die vor Ort oder digital genutzt werden können.
Die Neuerungen bieten zudem eine bessere Planungs- und Versorgungssicherheit, da Pflegegeld auch bei Krankenhaus- und Auslandsaufenthalten weitergezahlt wird. Die geplante gemeinschaftliche Betreuungsform könnte für Betroffene in Köln eine zusätzliche Möglichkeit zur Versorgung darstellen.
Weitere Informationen zum Thema Pflege finden Sie auf regionalupdate.de sowie beim Bundesministerium für Gesundheit.
Termine für Beratungsgespräche sind bei compass online über die Webseite buchbar: www.compass-pflegeberatung.de/terminbuchung.

