Münster. Bei einer Seniorin aus Münster kam es am Montag, 5. Januar, zu einem Betrugsfall mit der Betrugsmasche Microsoft Mitarbeiter. Die 76-Jährige verlor Geld, nachdem sie angeblich von einem falschen Microsoft-Mitarbeiter telefonisch kontaktiert wurde.
Polizei warnt jetzt vor der betrugsmasche microsoft mitarbeiter
Die Masche begann am Computer der Münsteranerin während einer Internetnutzung. Plötzlich öffnete sich ein Fenster mit einer angeblichen Fehlermeldung von Microsoft. Die Frau wurde aufgefordert, eine Telefonnummer anzurufen, um den „Fehler“ zu beheben. Am Telefon gab sich der Täter als Microsoft-Mitarbeiter aus und forderte sie auf, bestimmte Tastenkombinationen zu drücken. Dadurch erhielt er Zugriff auf ihren Rechner.
Zugriff auf Bankkonten
Im weiteren Verlauf verlangte der Täter von der Seniorin mehrere TAN-Codes aus ihrem Bank-TAN-Generator. Mit diesen Informationen konnte er mehrfach Geld von den Bankkonten der Frau abheben. Erst später, als ihr Zweifel kamen, kontaktierte die 76-Jährige die Polizei Münster.
„Gewähren Sie Unbekannten niemals Zugriff auf Ihren Rechner und geben Sie auf keinen Fall private Daten heraus“, rät die Polizei Münster.
Prävention und weitere Hinweise
Die Polizei weist darauf hin, dass angebliche Servicemitarbeiter niemals ungefragt anrufen sollten. Endnutzer sollten bei solchen Anrufen den Hörer auflegen. Bei Verdacht auf Betrugsversuche können Betroffene sich an die Polizei wenden und sollten keine Daten preisgeben.
Eine Übersicht mit Präventionshinweisen stellt die Behörde online bereit.
Beispiel:
- Unbekannten keinen Fernzugriff auf PCs erlauben
- Keine TAN-Codes am Telefon weitergeben
- Misstrauisch bei unerwarteten Anrufen von vermeintlichen Servicekräften
Mehr zu Sicherheitsmaßnahmen für Senioren bei der Polizei Münster
Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.
Schutz vor Betrug – Was Münsters Bürger wissen sollten
In Münster wurde diese Betrugsmasche nun konkret sichtbar. Die Polizeidienststelle vor Ort empfiehlt insbesondere älteren Menschen eine erhöhte Wachsamkeit gegenüber solchen Anrufen. Für Bürgerinnen und Bürger bedeutet das, im Zweifel digitale Hilfe von Freunden oder Angehörigen einzuholen und sensible Informationen, etwa TANs, strikt geheim zu halten.
Auch werden weitere Informationskampagnen erwartet, um über solche Tricks umfassend aufzuklären. Die Polizei Münster steht für Fragen zur Verfügung und ruft Betroffene dazu auf, Betrugsversuche sofort zu melden.
Mehr Informationen zu ähnlichen Betrugsfällen und Tipps zum Schutz gibt es auch auf regionalupdate.de.
Polizei Münster – Offizielle Präventionshinweise

