Preise, Zinsen und Regionen im Immobilienjahr 2025

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München. Die Analyse von Interhyp zeigt: Die immobilienpreise zinsen 2025 entwickelten sich moderat, wobei Häuser im Durchschnitt um 3,7 Prozent und Wohnungen um 3,1 Prozent im Preis stiegen. Regional gibt es deutliche Unterschiede bei den Kaufpreisen und Finanzierungsbedingungen.

Immobilienmarkt 2025

Kaufpreisentwicklung und regionale Unterschiede

Die Nachfrage auf dem Immobilienmarkt blieb 2025 hoch. Die Preise für Häuser und Wohnungen stiegen moderat an. Bayern verzeichnete mit einem durchschnittlichen Kaufpreis von knapp 630.000 Euro die höchsten Preise, während Sachsen-Anhalt mit rund 290.000 Euro am günstigsten war. Die teuerste Immobilie wurde in Bayern mit 7,45 Millionen Euro verkauft. Beim Quadratmeterpreis führt Hamburg mit 5.617 Euro, das Saarland ist mit 2.269 Euro am günstigsten.

In Bezug auf das Baujahr der finanzierten Objekte zeigt sich, dass in Berlin die ältesten Häuser (Baujahr 1952) gekauft wurden, in Bayern überwiegend jüngere Immobilien (Baujahr 1982). Sachsen fällt durch einen vergleichsweise hohen Anteil von Kapitalanlagenfinanzierungen (37 Prozent) auf.

Finanzierungsbedingungen und Zinsentwicklung

Die Zinsen für 10-jährige Baufinanzierungen lagen 2025 im Durchschnitt unter 4 Prozent. Sie starteten im Januar bei 3,24 Prozent, stiegen im Sommer auf etwa 3,6 Prozent und erreichten gegen Jahresende rund 3,85 Prozent. Kaufinteressenten in Schleswig-Holstein sichern sich mit durchschnittlich 12,2 Jahren Zinsbindung langfristig ab. Käufer in Bayern setzen mehr Eigenkapital ein (durchschnittlich 235.000 Euro), um die monatlichen Belastungen zu reduzieren.

Die monatlichen Raten unterscheiden sich deutlich: Sachsen-Anhalt weist mit rund 1.190 Euro die niedrigste und Hamburg mit ca. 1.900 Euro die höchste monatliche Belastung auf. Jüngere Kreditnehmer sind im Saarland mit einem Durchschnittsalter von 37 Jahren unterwegs, ältere Kreditnehmer in Hamburg mit rund 41 Jahren.

„Wir beobachten eine sehr bewusste Finanzierungsplanung bei unseren Kundinnen und Kunden“, sagte Mirjam Mohr, Vertriebsvorständin von Interhyp.

Beispiele für regionale Besonderheiten:

  • Bayern: Höchster Eigenkapitaleinsatz
  • Schleswig-Holstein: Lange Zinsbindung
  • Sachsen: Hoher Anteil an Kapitalanlagenfinanzierungen

Weitere Informationen zum Immobilienmarkt bietet regionalupdate.de sowie die offizielle Seite von Interhyp.

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Bedeutung der Entwicklungen am regionalen Immobilienmarkt

Für die Bürgerinnen und Bürger in Bayern, Sachsen und den übrigen Bundesländern zeigt sich, dass der Immobilienerwerb auch 2025 trotz steigender Preise und Zinsen attraktiv blieb. Regional angepasste Finanzierungsmodelle, wie der Einsatz von mehr Eigenkapital in Bayern oder längere Zinsbindungen in Schleswig-Holstein, helfen dabei, die Finanzierung zu sichern. Die regionale Preisspanne macht zudem deutlich, dass lokale Entscheidungen beim Immobilienkauf maßgeblich von den jeweils gültigen Marktbedingungen geprägt sind.

Zukünftige Entwicklungen hängen von den weiteren Zinsbewegungen und wirtschaftlichen Faktoren ab, weshalb Experten für 2026 eine vorsichtige Prognose stellen. Käufer und Investoren sollten die Marktentwicklungen weiterhin aufmerksam verfolgen und sich auf wechselnde Rahmenbedingungen einstellen.

Mehr zu aktuellen Themen rund um Immobilien und Finanzen finden Sie regelmäßig auf regionalupdate.de.

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