Auf der digitalen Schiene Richtung Zukunft: DB InfraGO AG rüstet Korridor Skandinavien Mittelmeer mit moderner Leit und Sicherungstechnik aus

DB InfraGO rüstet ScanMed-Korridor mit ETCS aus

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Digitale Realität

Hamburg. Der ScanMed ETCS Ausbau des deutschen Abschnitts des Korridors Skandinavien-Mittelmeer ist eines der größten Digitalisierungsprojekte im europäischen Schienenverkehr. Mit einer Länge von rund 4.500 Kilometern verbindet die Strecke Dänemark mit Österreich und stärkt die nord-südliche Schieneninfrastruktur.

Modernisierung Schienenverkehr: ScanMed ETCS Ausbau bringt digitale Steuerung

Die DB InfraGO rüstet den ScanMed-Korridor mit dem European Train Control System (ETCS) und moderner Stellwerkstechnik aus. Ziel ist die Verbesserung der Zusammenarbeit mit europäischen Eisenbahnverkehrsunternehmen und die Standardisierung technischer Schnittstellen, um die Interoperabilität zu gewährleisten. Dadurch wird nicht nur die Betriebssicherheit erhöht, sondern auch die Kapazität durch kürzere Zugfolgezeiten gesteigert.

Effizienter Bahnbetrieb durch digitale Systeme

Das ETCS ersetzt analoge Signalübertragungen durch digitale Funkkommunikation. Eine zentrale Leitstelle überwacht die Züge in Echtzeit, steuert Fahranweisungen präzise und optimiert die Auslastung der Schienenabschnitte. Moderne Stellwerke senden Steuerbefehle über Glasfaserkabel und nutzen IP-basierte Schnittstellen, die eine Kombination unterschiedlicher Herstellersysteme zulassen. Dies fördert den Wettbewerb und führt zu wirtschaftlichen und zukunftsfähigen Lösungen.

Kooperation als Schlüssel zum Erfolg

Für die komplexe Modernisierung des ScanMed-Korridors setzt DB InfraGO auf branchenübergreifende Partnerschaften. Das Beratungsunternehmen Drees & Sommer SE übernimmt die Termin- und Multiprojektsteuerung sowie das Risikomanagement. Die Zusammenarbeit verschiedener Akteure aus Bund, Industrie, Verkehrsunternehmen und Forschung stellt sicher, dass technische, wirtschaftliche und politische Anforderungen erfüllt werden. Nils Johannsen von Drees & Sommer betont:

„Viele Partner bedeuten viele Schnittstellen. Das erfordert eine sorgfältige und gut abgestimmte Koordination zwischen Akteuren und Teilprojekten. Das schafft Transparenz und trägt wesentlich dazu bei, dass Großprojekte wie ScanMed termingerecht fertiggestellt werden können.“

Lerneffekte für die Zukunft

Der Abschluss des Projekts ist für Ende 2035 geplant. Die dort gewonnenen Erfahrungen sollen in zukünftige Infrastrukturprojekte einfließen. Eine präzise Dokumentation und Analyse sind dafür unverzichtbar, um Methoden kontinuierlich zu verbessern, so Johannsen weiter.

Beispiel:
Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

ScanMed ETCS Ausbau – Fortschritte für die regionale Mobilität

Für den Schienenverkehr in Deutschland und angrenzenden Regionen bedeutet der ScanMed ETCS Ausbau eine Fortschrittssteigerung in Effizienz und Sicherheit. Die digitalisierte Steuerung führt zu zuverlässigerem Betrieb und besserer Vernetzung mit europäischen Partnern. Für Pendlerinnen, Pendler und Unternehmen ergibt sich so eine verbesserte Nutzung des Schienennetzes. Die Umsetzung erfolgt schrittweise und wird von branchenübergreifender Expertise begleitet.

Weitere Informationen zur Digitalisierung der Bahn finden Interessierte auf regionalupdate.de. Hintergrundinfos zum European Train Control System bietet das Bundesministerium für Digitales und Verkehr unter bund.de.


Interner Link-Beispiel:
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