Mehr ‚Gute Stunden‘ ab 2026 dank Kummerfeldt Stiftung

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Wiesbaden. Die gemeinnützige Online-Plattform Die Gute Stunde erweitert ihr Angebot ab 2026: Mit Förderung der Edgar und Nina Kummerfeldt Stiftung kann nun wöchentlich eine Live-Veranstaltung in den Bereichen Kunst, Musik und Literatur angeboten werden. Diese digitale kultur plattform richtet sich vor allem an Menschen über 65 und ermöglicht ihnen eine interaktive Teilhabe von zu Hause aus.

Digitale Kultur stärken

Die Gute Stunde entstand während der Corona-Pandemie mit dem Ziel, älteren Menschen den Zugang zu kulturellen Angeboten zu erleichtern und gleichzeitig deren digitale Kompetenzen zu fördern. Die Veranstaltungen finden live per Zoom statt und erfordern lediglich ein internetfähiges Endgerät sowie eine Anmeldung auf der Webseite der Initiative. Seit 2021 konnten mehr als 4000 Teilnehmende in über 160 Events allein in Deutschland und auch international erreicht werden.

Förderung durch die Edgar und Nina Kummerfeldt Stiftung

Die Unterstützung durch die Edgar und Nina Kummerfeldt Stiftung ermöglicht es, die Anzahl der Veranstaltungen zu erhöhen und das Programm vielfältiger zu gestalten. Heike Horn, Mitglied des Stiftungsvorstands, erläutert:

„Es ist uns ein Anliegen, nachhaltige digitale Kulturformate für ältere Menschen aufzubauen und damit deren kulturelle, digitale und soziale Teilhabe zu stärken.“

Ausbau der Reichweite

Ab März 2026 wird Die Gute Stunde zusätzlich über die App social-senior.club präsent sein, die ebenfalls von der Stiftung initiiert wurde. Damit soll die Reichweite weiter ausgebaut und noch mehr Senioren erreicht werden. Charlotta Bjelfvenstam, künstlerische Leiterin der Initiative, freut sich über die neuen Möglichkeiten:

„Wir sind sehr froh über diese großzügige Unterstützung! So können wir unseren Gästen noch vielfältigere Angebote machen und hoffentlich noch mehr Menschen erfreuen.“

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Regionale Bedeutung und Ausblick

Die Gute Stunde ist eine Initiative der Wiesbadener humaQ gGmbH und verankert damit einen wichtigen digitalen Kulturzugang in der Region. Für ältere Menschen in Wiesbaden und Umgebung bedeutet das barrierefreien Zugang zu kulturellen Angeboten, ohne das Haus verlassen zu müssen. Die interaktiven Formate fördern nicht nur die kulturelle Teilhabe, sondern auch soziale Kontakte und digitale Kompetenzen.

Zukünftig ist neben der wöchentlichen Veranstaltungsreihe die Integration in externe Apps geplant, was die Nutzerzahlen weiter steigern dürfte. Interessierte können sich auf www.diegutestunde.org informieren und anmelden. Detaillierte Hintergründe und den Image-Film der Initiative finden Sie ebenfalls auf der Webseite.

Weitere Informationen zur Förderung digitaler Kultur bietet die Edgar und Nina Kummerfeldt Stiftung auf ihrer offiziellen Website. Zudem bietet regionalupdate.de regelmäßig Updates zur digitalen Kulturförderung in der Region.


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