Osnabrück. In der Nacht zu Mittwoch kam es zu einer polizeilichen Verfolgungsfahrt Osnabrueck, die auf der A30 begann und durch das Stadtgebiet führte. Die Aktion hatte ihren Ursprung in einem Einbruch in einer Lagerhalle im Stadtteil Sutthausen, bei dem Kupferteile im Wert von etwa 10.000 Euro entwendet wurden.
Polizei stoppt Täter
Die polizeiliche Verfolgungsfahrt Osnabrueck startete gegen 0:45 Uhr, als Zivilbeamte ein Fahrzeug mit überhöhter Geschwindigkeit an der Anschlussstelle Sutthausen entdeckten. Eine erste Kontrolle ergab, dass das Kennzeichen gestohlen war. Als die Polizei das Fahrzeug kontrollieren wollte, floh der Fahrer mit hoher Geschwindigkeit, missachtete diverse Verkehrsregeln und führte die Verfolgung fort.
Flucht und Fahndung im Stadtgebiet
Das Fahrzeug hielt in Hellern kurz an, mehrere Insassen sprangen heraus und flüchteten zu Fuß. Die Polizei nahm die Verfolgung auf und konnte die Flüchtigen mithilfe von zwei Polizeihubschraubern aus Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen in der Töpferstraße festnehmen. Der Fahrer setzte jedoch die Fahrt fort.
Einsatz des Stop-Sticks und Festnahmen
Die Verfolgung führte wieder auf die A30 in Richtung Rheine. Dort kam es gegen 1:10 Uhr zum Einsatz eines Stop-Sticks durch die Polizei in NRW, wodurch das Fahrzeug zum Stillstand gebracht wurde. Drei Personen flüchteten erneut zu Fuß, zwei wurden in der Nähe gefasst, eine dritte nach umfangreichen Fahndungsmaßnahmen gegen 4:30 Uhr in der Nähe eines Fast-Food-Restaurants in Grenznähe. Die Festgenommenen sind zwischen 17 und 31 Jahre alt und wohnen in Nordrhein-Westfalen.
Im Osnabrücker Stadtgebiet wurden zudem weitere Fahrzeuge kontrolliert, in denen mutmaßliches Diebesgut wie Kupferkabel sichergestellt wurde. Im Zuge der Maßnahmen kam es zu einer temporären Vollsperrung der A30 in Richtung Niederlande. Mehrere Personen wurden zur Polizeidienststelle gebracht, zudem wurden Fahrzeuge, Kennzeichen und Mobiltelefone sichergestellt.
„Mehrere Dienststellen haben in diesem Einsatz eng und koordiniert zusammengearbeitet. Mein Dank gilt allen eingesetzten Kräften für ihr professionelles Handeln“, sagte Inspektionsleiter Oliver Voges.
Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.
Ermittlungen und Zeugenaufruf im Zusammenhang mit der Verfolgungsfahrt in Osnabrück
Die laufenden Ermittlungen konzentrieren sich auf diverse Verkehrsdelikte, den Verdacht des Kennzeichendiebstahls sowie Eigentumsdelikte. Die Staatsanwaltschaft ist involviert, und die Polizei arbeitet mit anderen Behörden gemeinsam. Bürgerinnen und Bürger, die Hinweise zu den Vorfällen geben können, insbesondere zur Töpferstraße in Hellern oder zur Industriestraße in Osnabrück, werden gebeten, sich zu melden.
Für Hinweise steht die Polizei Osnabrück unter den Telefonnummern 0541 / 327-3603 oder 0541 / 327-2115 zur Verfügung. Weitere Informationen zu polizeilichen Einsätzen finden interessierte Leserinnen und Leser auch auf regionalupdate.de sowie auf der offiziellen Website der Polizeiinspektion Osnabrück.
Der Einsatz zeigt, wie umfangreich und koordiniert polizeiliche Maßnahmen auch bei Verkehrsdelikten und Eigentumsstraftaten in der Region Osnabrück durchgeführt werden. Die schnelle Ermittlung und Sicherung von Beweismitteln trägt zur Sicherheit in der Stadt bei. Geplante weitere Ermittlungen und Kontrollen sollen der Aufklärung dienen und solche Vorfälle künftig erschweren.

