Studie: Wirtschaft braucht mehr Schulung zur Hackerabwehr

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Digitale Realität

Düsseldorf. Die neue Studie „IoT & OT Cybersecurity Report 2025“ des Cybersicherheitsunternehmens ONEKEY zeigt: Nur etwa 30 Prozent der Unternehmen führen mindestens einmal jährlich Schulungen zum Cyber Resilience Act durch. Die Bedeutung solcher Trainings für die Umsetzung von Sicherheitsstandards wächst erheblich, da ab Herbst 2026 strengere Meldepflichten in Kraft treten.

Jetzt Cybersicherheit stärken mit dem Cyber Resilience Act Unternehmen

Der Cyber Resilience Act (CRA) der Europäischen Union fordert von Herstellern, Betreibern und Inverkehrbringern digital vernetzter Geräte umfassende Cybersicherheitsmaßnahmen. Seitens der Unternehmen wird dabei ein zunehmender Schulungsbedarf deutlich. Nur ein unterdurchschnittlicher Anteil der 300 befragten Firmen bildet seine Mitarbeitenden regelmäßig zu den Anforderungen des CRA weiter.

Die Verordnung schreibt nicht nur die Einhaltung technischer Sicherheitsstandards einschließlich der Erstellung detaillierter Software-Stücklisten (SBOM) vor, sondern auch die zeitnahe Meldung und Behebung von Sicherheitsvorfällen. Unternehmen müssen nachweisen, dass ihre Produkte keine bekannten Schwachstellen enthalten. Das erhöht die Anforderungen an verantwortliche Teams deutlich.

Konkrete Herausforderungen für Unternehmen

Einer der Kernpunkte des CRA ist die Pflicht zur regelmäßigen Sicherheitswartung und Software-Updates. Die Studie von ONEKEY verdeutlicht, dass bislang weniger als ein Drittel der Befragten diesen Aspekt durch jährliche Schulungen abdeckt. 28 Prozent der Firmen schulen ihre Teams nur alle ein bis zwei Jahre, 19 Prozent seltener oder gar nicht.

Das schlägt sich bereits negativ nieder: 35 Prozent der Unternehmen berichteten von Cybersicherheitsvorfällen in Zusammenhang mit nicht erfüllten CRA-Anforderungen. Diese Vorfälle steigern das Risiko hoher Geldbußen und Imageverluste.

„Die weiterhin zunehmende Digitalisierung und Vernetzung sowie die Nutzung von Künstlicher Intelligenz durch Cyberkriminelle wird die Situation noch verschärfen“, sagte Jan Wendenburg, CEO von ONEKEY.

Unterstützung durch innovative Lösungen

ONEKEY bietet eine automatisierte Plattform, die Unternehmen bei der Einhaltung der CRA-Anforderungen unterstützt. Dazu gehören die automatische Erstellung von SBOMs, Schwachstellenmanagement und Compliance-Prüfungen. Das spart Zeit und Ressourcen und hilft, Risiken besser zu kontrollieren.

Für einen Einstieg in den CRA-Prozess stellt ONEKEY Workshops zur CRA-Readiness bereit. Diese umfassen Prozessanalysen, Schwachstellenbewertungen und individuelle Roadmaps für die Umsetzung der Verordnung. Somit werden auch Unternehmen ohne umfassendes Cybersecurity-Know-how schrittweise handlungsfähig.

Weitere Informationen zum Cyber Resilience Act und zu Schulungsmöglichkeiten finden Interessierte auf der Website von ONEKEY. Offizielle Daten zur Cyberkriminalität in Deutschland stellt das Bundeskriminalamt (BKA) bereit. Praktisch zugängliche Hinweise bietet auch das Portal regionalupdate.de.

Bedeutung für die Praxis: Cyber Resilience Act Unternehmen im Fokus

Die Ergebnisse des Reports machen deutlich, dass Unternehmen in Deutschland ihren Umgang mit dem Cyber Resilience Act verbessern müssen. Für Bürgerinnen und Bürger bedeutet das konkret sicherere Produkte und weniger Risiken durch Cyberangriffe. Angesichts steigender Cybercrime-Fälle sollte der Schutz vernetzter Geräte Priorität erhalten.

Unternehmen sind gut beraten, zukünftig verstärkt in die Schulung ihrer Verantwortlichen zu investieren und technische Compliance-Lösungen zu nutzen. Die im Herbst 2026 in Kraft tretenden Meldepflichten verbinden Pflichten mit hohen Strafandrohungen – darauf sollten sich Firmen frühzeitig vorbereiten. Dadurch kann das digitale Ökosystem in Deutschland widerstandsfähiger werden und den steigenden Anforderungen gerecht bleiben.

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