Warum Hörgerät und Brille wichtig zur Demenzprävention sind

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Bonn. Das Tragen von Hörgerät und Brille spielt eine wichtige Rolle, um Demenz vorzubeugen. Die Alzheimer Forschung Initiative (AFI) weist darauf hin, dass unbehandelte Hör- und Sehschwächen das Risiko für Demenzerkrankungen erhöhen können und zeigt Wege auf, wie man mit einfachen Maßnahmen frühzeitig dagegensteuern kann.

Wie Hörgerät Demenz vorbeugen kann: Demenzrisiko senken durch bessere Sinneswahrnehmung

Warum unbehandelte Hör- und Sehprobleme das Gehirn belasten

Mit zunehmendem Alter lassen die Sinne nach. Ab Mitte 50 verschlechtert sich häufig das Hörvermögen, die Sehkraft nimmt ab Mitte 40 ab. Unbehandelte Hör- und Sehschwächen führen dazu, dass weniger Reize ans Gehirn gelangen. Betroffene ziehen sich oft zurück, da sie Gesprächen schlechter folgen können und Unsicherheit in neuen Situationen empfinden. Dies vermindert die geistige Aktivität und fördert kognitive Einschränkungen.

Soziale Isolation als Risikofaktor für Demenz

Wer soziale Kontakte meidet, fordert das Gehirn weniger heraus. Außerdem ist das Hörvermögen für die Wahrnehmung von Hintergrundgeräuschen wichtig, die das Gehirn stimulieren. Die AFI warnt, dass insbesondere unbehandelte Schwerhörigkeit zu einem der größten Risikofaktoren mittleren Alters zählt. Auch Sehbehinderungen erhöhen das Demenzrisiko, wenn sie im Alter nicht behandelt werden.

Maßnahmen zur Vorbeugung: Hörgerät Demenz vorbeugen aktiv unterstützen

Regelmäßige Hör- und Sehtests sind entscheidend

Die frühzeitige Kontrolle der Hörfähigkeit in einer HNO-Praxis oder bei Hörgeräteakustikern wird empfohlen. In vielen Fällen kann ein Hörgerät die Hörschwäche deutlich ausgleichen. Die Krankenkassen übernehmen ärztlich verordnete Hörhilfen bis zu einem Höchstbetrag. Eine ärztliche Abklärung ist zudem wichtig, um krankheitsbedingte Ursachen zu erkennen und zu behandeln.

„Wenn man zu lange mit einer Schwerhörigkeit lebt, gewöhnt sich das Ohr daran. Wenn dann mit einem Hörgerät korrigiert wird, erscheinen Stimmen und Geräusche unangenehm laut und das Hörgerät landet in der Schublade“, erklärte Dr. Anne Pfitzer-Bilsing von der AFI.

Sehhilfen und Augenärztliche Betreuung erhalten die geistige Leistungsfähigkeit

Empfohlen wird ebenfalls die regelmäßige augenärztliche Untersuchung, um Brille oder andere Sehhilfen anzupassen und Augenkrankheiten frühzeitig zu behandeln. Wer gut hört und sieht, kann aktiver am sozialen Leben teilnehmen, was das Gehirn stärker fordert und so die Leistungsfähigkeit erhält.

Warum Hörgerät Demenz vorbeugen kann – praktische Tipps für den Alltag

  • Frühe Wahrnehmung und Behandlung von Hör- und Sehschwächen
  • Regelmäßige Kontrollen bei Fachärzten und Hörgeräteakustikern
  • Nutzung von Hörhilfen und Sehhilfen zur Verbesserung der Sinneswahrnehmung
  • Aktive soziale Teilhabe und geistige Herausforderung des Gehirns

Die Alzheimer Forschung Initiative stellt die kostenfreie Broschüre „Alzheimer vorbeugen – Gesund leben, gesund altern“ zur Verfügung, die 14 Risikofaktoren beschreibt und weiterführende Hinweise gibt. Sie kann unter alzheimer-forschung.de/alzheimer-vorbeugen bestellt werden.

Weitere Informationen zum Thema Demenz und Vorbeugung finden Sie bei regionalupdate.de sowie auf der Website der Alzheimer Forschung Initiative.


Demenzrisiko senken: Hörgerät Demenz vorbeugen als wichtige Maßnahme

Die Vorbeugung von Demenz umfasst viele Aspekte, unter denen das Tragen eines Hörgeräts bei Schwerhörigkeit eine bedeutende Rolle spielt. Ein gutes Hör- und Sehvermögen hält das Gehirn aktiv und beugt sozialen Rückzug vor, der ein entscheidender Faktor für die Entwicklung von Demenzerkrankungen ist. Für Bürgerinnen und Bürger bedeutet das: Regelmäßige Untersuchungen der Sinne sind ebenso wichtig wie die konsequente Nutzung der empfohlenen Hilfsmittel. Die Alzheimer Forschung Initiative fordert dazu auf, diese Maßnahmen frühzeitig umzusetzen, um die geistige Leistungsfähigkeit auch im Alter zu erhalten und das Demenzrisiko deutlich zu senken.

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