Berlin. Am 20. Januar 2026 beginnt ein bundesweiter streik autobahn gmbh, mit dem die Beschäftigten der Autobahn GmbH ihre Forderungen nach besseren Arbeitsbedingungen unterstreichen. Die Tarifrunde bleibt bislang ergebnislos, weshalb die Mitarbeitenden für eine Lohnerhöhung und weitere Maßnahmen eintreten.
Streik startet bundesweit
Der vorgesehene Streik betrifft die gesamte Bundesrepublik, mit besonderen Schwerpunkten in Berlin, Hamm (Westf.), Nürnberg und Montabaur. Die Gewerkschaft dbb beamtenbund und tarifunion, vertreten durch den Tarifchef Andreas Hemsing, kritisiert die Verhandlungsführung der Autobahn GmbH als wenig zielführend und ohne konkretes Angebot. Mit der Arbeitsniederlegung soll verdeutlicht werden, wie wichtig die Tätigkeiten der Beschäftigten für eine funktionierende Infrastruktur sind.
Forderungen der Beschäftigten
Die Beschäftigten fordern eine Lohnerhöhung von sieben Prozent, mindestens aber 300 Euro als soziale Komponente. Zudem sollen die Ausbildungsvergütungen um 300 Euro steigen. Nach erfolgreichem Abschluss der autobahninternen Ausbildung soll die Übernahme in die Erfahrungsstufe 2 erfolgen. Weitere Forderungen umfassen die Einführung einer betrieblichen Krankenzusatzversicherung und die volle Vergütung höherwertiger Tätigkeiten ab dem ersten Tag der Übernahme.
Verhandlungsstand und Perspektiven
Bisher gab es zahlreiche Gespräche, jedoch ohne ein konkretes Angebot seitens der Autobahn GmbH. Die nächste Verhandlungsrunde ist für den 6. Februar 2026 angesetzt. Ziel der Gewerkschaft ist es, bis dahin mit dem Streik ein klares Signal zu senden. Die Auswirkungen der Arbeitsniederlegung sind vor allem im Bereich der Autobahninfrastruktur spürbar.
Bezogen auf die bevorstehenden Verhandlungen zeigt sich, wie bedeutend der Streik für die Region ist.
Regionale Auswirkungen und weitere Entwicklungen
Der bundesweite streik autobahn gmbh betrifft auch Hessen und angrenzende Regionen, in denen zentrale Autobahnabschnitte liegen. Für Pendlerinnen und Pendler sowie Transport- und Logistikunternehmen kann es zu Einschränkungen kommen. Die Bürgerinnen und Bürger sollten mögliche Verzögerungen einplanen und sich auf der Webseite der Autobahn GmbH über aktuelle Verkehrsinformationen informieren.
Für die Beschäftigten stellt der Streik eine wichtige Etappe im Tarifkonflikt dar, verbunden mit der Hoffnung auf Verbesserungen bei den Arbeitsbedingungen und der Bezahlung. Die angekündigte nächste Verhandlungsrunde am 6. Februar wird zeigen, ob die Forderungen der Gewerkschaft berücksichtigt werden.
Weiterführende Informationen zur Tarifrunde und zum Streik sind beim dbb beamtenbund und tarifunion unter dbb.de erhältlich. Aktuelle Verkehrshinweise der Autobahn GmbH finden sich auf der offiziellen Webseite des Unternehmens autobahn-gmbh.de.
Quelle:
dbb beamtenbund und tarifunion (2026): Pressemitteilung zum Streik bei der Autobahn GmbH, 20. Januar 2026. Übermittelt durch news aktuell.

