Helsinki. Finnland präsentiert auf der BOOT Düsseldorf 2026 seine Kompetenz im Bootsbau und neue Perspektiven für den Wassertourismus. Das Forschungsprojekt Boating Finland zeigt die einzigartige Schären- und Seenlandschaft des Landes und untersucht zugleich internationale Bootstrends sowie das Verhalten der Verbraucher. Bootsbau Wassertourismus Finnland steht im Mittelpunkt dieser Präsentation.
Finnlands Bootstrends erleben
Das Projekt Boating Finland stellt auf der BOOT Düsseldorf zwei Ausstellungsbereiche vor. In Halle 1 können Besucher in einer 6-Meter-Kuppel immersive 360-Grad-Aufnahmen finnischer Wasserwege, Seen und Schären erleben, die das Schärenmeer mit über 40.000 Inseln und die weitläufige Seenplatte in den Fokus rückt. In Halle 13 präsentiert Boating Finland gemeinsam mit Visit Lahti Lakeland und Unternehmen aus der Region Päijänne touristische Angebote rund um die finnischen Wasserwege.
Forschung und Industrie im Zusammenspiel
Boating Finland verbindet Forschung mit Industrie, um Finnlands Position im Bootssektor zu stärken und Innovationen zu fördern. Dabei spielt die Untersuchung von internationalen Bootstrends und dem Konsumverhalten von Bootssportlern und potenziellen Wassertouristen eine wichtige Rolle. Das Projekt wird von der Haaga-Helia University of Applied Sciences koordiniert und zu 80 Prozent von Business Finland kofinanziert. Insgesamt beteiligen sich rund 30 Unternehmen aus Boots- und Tourismusbranche.
Stärkung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit
Finnische Boote sind für ihr Design und ihre Qualität bekannt, dennoch gilt es, neue Marktchancen zu erschließen. Laut Dr. Antti Jylhä vom Projektteam soll durch forschungsbasierte Erkenntnisse die Bootsindustrie und der Tourismussektor gestärkt werden:
„Wir möchten die Entwicklung der finnischen Bootsindustrie und des Tourismussektors durch forschungsbasierte Erkenntnisse unterstützen und Finnland auf neue Weise präsentieren“, sagte Dr. Antti Jylhä, Projektleiter an der Haaga-Helia University of Applied Sciences.
Der Geschäftsführer von Finnboat, Jarkko Pajusalo, unterstreicht die Bedeutung des Projekts für den Export und den Wassertourismus:
„Dieses Projekt ist wichtig und wegweisend für die Bootbranche. Nach Jahrzehnten der Förderung des Bootsexports untersuchen wir nun, wie eine stärkere interdisziplinäre Definition der finnischen ‚Boating DNA‘ neue Möglichkeiten für den Export und den Wassertourismus auf internationaler Ebene eröffnen kann“, sagte Jarkko Pajusalo.
Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.
Regionale Bedeutung und Ausblick für Finnland
Die Präsentation auf der BOOT Düsseldorf stärkt die Sichtbarkeit Finnlands als attraktive Bootsdestination mit einer der größten Schären- und Seenlandschaften der Welt. Für Besucher aus Deutschland und der weiteren Region ergeben sich neue Möglichkeiten, die vielfältigen Wasserwege und touristischen Angebote kennenzulernen. Das Projekt Boating Finland läuft bis August 2028 und fördert die nachhaltige Entwicklung im Bootsbau und Wassertourismus.
Für weitere Informationen und aktuelle Entwicklungen können Interessierte die Website des Projekts besuchen (Boating Finland). Zudem bietet der finnische Bootsindustrieverband Finnboat ausführliche Informationen (Finnboat).
Auf regionalupdate.de finden Leser ergänzende Berichte zur Entwicklung der Tourismusbranche in Skandinavien.
Weiterführende Kontakte vor Ort ermöglichen den direkten Dialog auf der BOOT Düsseldorf in Halle 1 und Halle 13, insbesondere für Journalistinnen und Fachbesucher.

