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Bundesweiter Aktionstag für Frauenherzgesundheit am 6. Februar 2026

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Digitale Realität

Berlin. Am 6. Februar 2026 findet der bundesweite Aktionstag #GoRed statt, der die Aufmerksamkeit auf die Bedeutung der frauen herzgesundheit prävention lenkt. Die Initiative von Healthcare Frauen e.V. und der HerzHirnAllianz stellt geschlechterspezifische Versorgungslücken in den Fokus und ruft dazu auf, durch das Tragen roter Kleidung die Sichtbarkeit für Frauenherzgesundheit zu erhöhen.

Frauenherz gesund schützen: Fokus auf Prävention und Aufklärung

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind die häufigste Todesursache bei Frauen, dennoch bleiben Warnzeichen oft unerkannt und Präventionsangebote unzureichend genutzt. Expertinnen wie Prof. Dr. Christina Magnussen vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf betonen, dass vor allem fünf Risikofaktoren mehr als die Hälfte der Erkrankungen erklären. Diese Faktoren wirken bei Frauen sogar noch stärker. Ein Paradigmenwechsel hin zur konsequenten Prävention, einschließlich frühem Screening und Tabakreduktion, wird als notwendig angesehen.

Der weibliche Lebensverlauf und Herzgesundheit

Dr. Lena Marie Seegers, Leiterin des Frauenherzzentrums am Universitätsklinikum Frankfurt, weist darauf hin, dass gynäkologische Phasen wie Zyklus, Schwangerschaft und Wechseljahre das Herz beeinflussen. Eine engere Zusammenarbeit zwischen Gynäkologen, Kardiologen und Hausärztinnen und -ärzten soll dabei helfen, individuelle Risiken frühzeitig zu erkennen und Herzinfarkten vorzubeugen.

Erste Hilfe und Symptomwahrnehmung bei Frauen

Rettungssanitäterin Nicola Winter berichtet aus dem Notfallalltag, dass Frauen bei Herzinfarktsymptomen oft andere Beschwerden wie Übelkeit oder Erschöpfung zeigen und deswegen seltener reanimiert werden. Dies führe zu wertvollem Zeitverlust. Aufklärung und Erste-Hilfe-Schulungen speziell für geschlechterspezifische Symptome sind deshalb wesentliche Bausteine der Gesundheitsförderung.

Neue Datenbasis für frauenspezifische Versorgungslücken

Erstmals stellt die Forschungsdatenplattform Honic anonymisierte Versorgungsdaten zur Untersuchung von geschlechterspezifischen Unterschieden bereit. Eine Analyse mit mehr als zwei Millionen Datensätzen aus Bayern zeigt zum Beispiel, dass bei Frauen deutlich seltener diagnostische Blutfett-Tests durchgeführt werden. Dies unterstreicht die Notwendigkeit einer besseren Datengrundlage für gesundheitspolitische Entscheidungen.

„Was nicht gemessen wird, wird nicht gesehen. Gesundheitspolitische Entscheidungen brauchen belastbare Daten“, sagte Dr. Vanessa Conin-Ohnsorge, Sprecherin des Healthcare Frauen Beirats.

Praktische Beteiligung am #GoRed-Aktionstag

Am 6. Februar 2026 sind alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen, ein rotes Kleidungsstück zu tragen und Fotos auf Social Media mit den Hashtags #GoRed, #frauenherzenschlagenanders und #HerzHirnAllianz zu teilen. Ziel ist es, die Frauenherzgesundheit sichtbarer zu machen und mehr Bewusstsein für frauen herzgesundheit prävention zu schaffen. Weitere Informationen und Materialien sind auf www.gored.info zu finden.

Für weiterführende Einblicke in frauenspezifische Gesundheitsfragen und Präventionsstrategien empfiehlt sich die Lektüre auf regionalupdate.de sowie die offizielle Seite der Healthcare Frauen e.V. unter www.healthcare-frauen.de.

Frauenherzgesundheit in Deutschland – Bedeutung und Ausblick

Die Initiative #GoRed und ihre Partner setzen mit ihrem Engagement ein klares Zeichen für mehr Prävention und bessere Versorgung der Frauenherzgesundheit. Für die Bevölkerung bedeutet dies, dass insbesondere ab dem 40. Lebensjahr und in den Wechseljahren ein erhöhter Fokus auf regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen gelegt werden sollte. Die Kampagne fördert ebenfalls die Sensibilisierung gegenüber oft atypischen Symptomen eines Herzinfarkts bei Frauen und stärkt das Wissen um lebensrettende Erste-Hilfe-Maßnahmen. Zukünftig soll die verstärkte Nutzung geschlechterspezifischer Gesundheitsdaten dazu beitragen, Versorgungslücken zu schließen und die Prävention zu verbessern. Die frauen herzgesundheit prävention bleibt ein wichtiger Baustein für ein längeres und gesünderes Leben vieler Frauen in Deutschland.

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