Wiesbaden. Im Dezember 2025 lagen die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte 2,5 Prozent unter dem Vorjahresmonat. Die Entwicklung der Erzeugerpreise Dezember 2025 zeigt vor allem sinkende Energiepreise als maßgeblichen Einfluss.
Erzeugerpreise sinken spürbar
Die Preise für gewerbliche Produkte in Deutschland fielen im Dezember 2025 im Vergleich zum Dezember 2024 um 2,5 Prozent. Im Vergleich zum Vormonat November 2025 ging der Index leicht um 0,2 Prozent zurück. Im Jahresdurchschnitt 2025 lagen die Erzeugerpreise 1,2 Prozent niedriger als 2024.
Energiepreise als Haupttreiber
Besonders die Energiepreise beeinträchtigten die Entwicklung im Dezember 2025. Sie sanken gegenüber dem Vorjahr um 9,7 Prozent. Erdgas verzeichnete mit minus 14,6 Prozent den größten Preisrückgang bei den Energieträgern. Auch elektrische Energie wurde um 11,1 Prozent günstiger. Mineralölerzeugnisse wie schweres Heizöl (-24,3 Prozent) und Rohbenzin (-22,6 Prozent) zeigten deutliche Preisrückgänge.
Steigende Preise bei anderen Gütern
Im Gegensatz zur Energie verteuerten sich Investitionsgüter im Dezember 2025 um 2,0 Prozent gegenüber Dezember 2024. Maschinen waren 1,7 Prozent teurer, Kraftwagen und zugehörige Teile stiegen um 1,3 Prozent. Verbrauchsgüter stiegen um 0,6 Prozent, obwohl Nahrungsmittel insgesamt leicht günstiger waren (-0,1 Prozent). Folgenreich waren hier stark gefallene Butterpreise (-39,6 Prozent) und sanktionierte Zuckerpreise (-3,5 Prozent). Gebrauchsgüter verteuerten sich um 1,8 Prozent, Vorleistungsgüter legten um 0,3 Prozent zu, unter anderem getrieben durch Metallpreise, die sich je nach Kategorie unterschiedlich entwickelten.
Beispiel:
„Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte waren im Dezember 2025 um 2,5 % niedriger als im Dezember 2024“, hieß es vom Statistischen Bundesamt.
Weitere Details und eine tagesaktuelle Übersicht bietet die Datenbank des Statistischen Bundesamtes (destatis.de).
Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.
Regionale Bedeutung und Ausblick auf die Erzeugerpreise
Die Entwicklung der Erzeugerpreise wirkt sich direkt auf die regionale Wirtschaft aus, insbesondere auf produzierende Unternehmen im verarbeitenden Gewerbe und Energiebetriebe. Die niedrigeren Energiepreise entlasten die Betriebskosten, während steigende Preise bei Investitionsgütern und Gebrauchsgütern die Produktions- und Verkaufskosten beeinflussen können.
Für Verbraucherinnen und Verbraucher kann dies mittelbar zu unterschiedlichen Preisentwicklungen bei Endprodukten führen. Regionale Unternehmen sollten die Erzeugerpreisentwicklungen beobachten, um Kosten- und Preisstrategien anzupassen.
Das Statistische Bundesamt plant weiterhin monatliche Veröffentlichungen dieser Kennzahlen. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen können sich auf regionalupdate.de über die aktuellen Daten informieren und diese im Kontext regionaler Wirtschaftsentwicklungen einordnen. Fachliche Hintergründe und Langzeitdaten sind zudem auf den Seiten von Destatis verfügbar.

