Gedenkstunde im Niedersächsischen Landtag am 27. Januar 2026

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Hannover. Am 27. Januar 2026 findet im Niedersächsischen Landtag eine Gedenkstunde Niedersachsen 2026 statt, die an die Opfer des Nationalsozialismus erinnert. Hauptredner bei der Veranstaltung ist Professor Michel Friedman.

Erinnerung stärkt Demokratie

Die Gedenkstunde beginnt um 11:30 Uhr im Plenarsaal des Landtages und findet im Vorfeld der Plenarsitzung statt, die um 12:30 Uhr beginnt und bis zum 29. Januar 2026 andauert. Mitglieder des Landtages, Vertreter der Landesregierung, geladene Gäste sowie Besucherinnen und Besucher nehmen teil. Nach der Eröffnung durch Landtagspräsidentin Hanna Naber hält Professor Michel Friedman die Hauptrede. Die Veranstaltung wird per Livestream übertragen und ist öffentlich zugänglich.

Bedeutung des Gedenktags

Der 27. Januar erinnert an die Millionen Menschen, die während der NS-Zeit entrechtet, gefoltert oder ermordet wurden. Gleichzeitig würdigt der Tag die Menschen, die anderen Schutz gewährten und Widerstand leisteten. Landtagspräsidentin Naber betont die Bedeutung des Erinnerns für den Erhalt demokratischer Werte und warnt vor den Gefahren rechter Geschichtsverdrehung und Hass.

Zugang und Berichterstattung

Für Medienvertreter gelten die üblichen Zugangsregeln für Plenarsitzungen, eine Anmeldung ist erforderlich. Die Gedenkstunde ermöglicht eine klare öffentliche Auseinandersetzung mit der Vergangenheit und zielt darauf ab, das Bewusstsein für demokratische Werte zu stärken.

„Rechte Geschichtsverdrehung, Hass auf alles Jüdische und rassistisches Denken sind geistige Waffen. Sie bedrohen spürbar den gesellschaftlichen Konsens und die demokratische Ordnung in unserem Land. Das Gedenken des 27. Januar nimmt uns alle in die Verantwortung, diesen geistigen Waffen ihre Kraft zu nehmen“, sagte Landtagspräsidentin Hanna Naber.

Gedenkstunde Niedersachsen 2026: Bedeutung für die Region

Die Gedenkstunde Niedersachsen 2026 im Landtag bietet Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, sich aktiv mit der Geschichte auseinanderzusetzen und die demokratische Kultur zu stärken. Die Übertragung der Gedenkstunde im Livestream gewährleistet eine breite Zugänglichkeit über die Region Hannover hinaus. Für Interessierte hält die Landesregierung weitere Informationen unter landtag-niedersachsen.de bereit.

Für Basisinformationen zum Holocaust-Gedenktag empfiehlt sich die Seite der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft. Regionale Veranstaltungen zum Gedenktag finden Sie ebenfalls bei regionalupdate.de, wo wir künftig weiterführende Berichte zur Gedenkstunde veröffentlichen werden.

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