Ortmann fordert Gewaltschutzkonzepte für Berliner öffentlichen Dienst

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Berlin. Daniela Ortmann, Vorsitzende des Hauptpersonalrats beim Land Berlin, fordert verstärkte Maßnahmen zum Gewaltschutz öffentlicher Dienst Berlin. Sie betont die Notwendigkeit spezieller Schutzkonzepte, die an die unterschiedlichen Berufsgruppen und Arbeitsbereiche angepasst sind.

Gewaltschutz jetzt stärken

Daniela Ortmann unterstreicht, dass es für den öffentlichen Dienst in Berlin differenzierte Konzepte zum Gewaltschutz benötigt. Diese sollten auf individuellen Gefährdungsbeurteilungen basieren. „Das ist speziell auf die einzelnen Berufsgruppen bezogen notwendig“, sagte sie im rbb24 Inforadio. Dabei ist nach ihren Angaben besonders zu beachten, dass außerhalb der Dienststellen tätige Mitarbeiter andere Schutzmaßnahmen benötigen als Beschäftigte zum Beispiel in Bürgerämtern.

Verantwortung auf Führungsebene

Ortmann weist darauf hin, dass die Verantwortung für den Gewaltschutz bei den Leitungspersonen der jeweiligen Dienststellen liege. Diese müssten sicherstellen, dass angemessene Schutzmaßnahmen umgesetzt und die Gefährdungssituationen regelmäßig bewertet werden. Die Forderungen kommen vor dem Hintergrund, dass die Berliner Stadtreinigung zuletzt eine wachsende Aggressivität gegenüber ihren Mitarbeitenden beklagt hat.

Unterschiedliche Schutzmaßnahmen für verschiedene Arbeitsbereiche

Da die Arbeitsbedingungen je nach Berufsgruppe variieren, sind laut Ortmann maßgeschneiderte Schutzkonzepte erforderlich. Für Außendienstmitarbeiter, die oft allein unterwegs sind, müssen andere Schutzvorkehrungen getroffen werden als für Kolleginnen und Kollegen, die in Bürgerämtern oder anderen Verwaltungsstellen tätig sind.

„Es muss für die einzelnen verschiedenen Arbeitsbereiche eine Gefährdungsbeurteilung stattfinden und es müssen alle sensibel auf das Thema reagieren“, sagte Daniela Ortmann.

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Konkrete Bedeutung für Berlin und Ausblick

In Berlin steht der Gewaltschutz im öffentlichen Dienst vor einer Neuausrichtung. Die Forderungen von Daniela Ortmann adressieren sowohl die Landesverwaltung als auch die einzelnen Dienststellen. Für die Beschäftigten bedeutet dies eine erhöhte Aufmerksamkeit und langfristig verbesserte Sicherheitsstandards bei der Ausübung ihrer Tätigkeiten. Die Umsetzung spezieller Schutzkonzepte soll in den kommenden Monaten vorangetrieben werden.

Bürgerinnen und Bürger können durch die Stärkung des Gewaltschutzes mit einer sichereren und professionelleren Serviceerfahrung im öffentlichen Dienst rechnen. Inwieweit neue Maßnahmen konkret eingeführt werden, bleibt abzuwarten. Weitere Informationen erhalten Interessierte beispielsweise beim rbb24 Inforadio rbb24 Inforadio.

Für allgemeine Hinweise zum Thema Sicherheit am Arbeitsplatz empfiehlt sich die Seite der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) BAuA Arbeitsschutz.

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