Frankfurt am Main. Apotheken erleben in der Erkältungszeit vermehrt Kundschaft, wie eine aktuelle girocard-Studie zeigt. Besonders steigen in dieser Jahreszeit die apothekenbesuche erkältungszeit kartenzahlung an, da viele Kunden Erkältungspräparate kaufen und vermehrt kontaktlos mit Karte zahlen.
Erkältungszeit in Apotheken
In den Wintermonaten suchen rund 26 Prozent der befragten Kundinnen und Kunden Apotheken häufiger auf. Die Erkältungszeit beeinflusst sowohl die Menge als auch die Art der gekauften Medikamente. Etwa die Hälfte der Befragten greift besonders oft zu Erkältungspräparaten wie Hustensaft, Nasenspray oder Lutschpastillen. Schmerz- und Fiebermittel werden von knapp einem Drittel gekauft.
Hausapotheke und Präferenzen beim Einkauf
Obwohl 88 Prozent der Teilnehmer eine Hausapotheke besitzen, kontrolliert nur jeder fünfte regelmäßig den Vorrat und füllt ihn auf. 42 Prozent bevorzugen den Kauf von nicht apothekenpflichtigen Medikamenten in der Apotheke statt im Drogeriemarkt, was das Vertrauen in die pharmazeutische Beratung vor Ort widerspiegelt.
Digitale und persönliche Services werden kombiniert
Neben der persönlichen Beratung, die 56 Prozent aller Altersgruppen als wichtig erachten, interessieren sich viele Kundinnen und Kunden für digitale Lösungen.
Beratung und digitale Angebote
66 Prozent wollen speziell bei verschreibungspflichtigen Medikamenten auf fachkundige Beratung nicht verzichten. Gleichzeitig könnten Online-Reservierungen (45 Prozent), Vorbestell-Apps (42 Prozent) und rund um die Uhr zugängliche Abholfächer (52 Prozent) an Beliebtheit zunehmen. Vor allem jüngere Kunden zwischen 30 und 39 Jahren zeigen sich aufgeschlossen gegenüber diesen Services.
Öffnungszeiten und Komfort
Erweiterte Öffnungszeiten finden ein Drittel der Befragten wünschenswert, um flexibler einkaufen zu können.
Kartenzahlung in Apotheken: Hygienisch und bequem
Die Bevorzugung der Kartenzahlung ist in der Erkältungszeit besonders hoch, was Komfort und Hygiene betrifft.
Nutzung der girocard und Zahlungspräferenzen
60 Prozent der Kundschaft zahlen bevorzugt mit Karte, wobei in der Erkältungszeit 15 Prozent vermehrt kontaktlos bezahlen. Die girocard ist mit 36 Prozent die am häufigsten genutzte Debitkarte bei Apothekenbesuchen. Nur 38 Prozent zahlen vorwiegend mit Bargeld.
Vorteile für Apotheken
Das bargeldlose Verfahren über die girocard bietet Apotheken niedrige Gebühren und Zahlungsgarantie, was wirtschaftlich vorteilhaft ist.
Beispiel: Die Studie wurde im November 2025 von infas quo im Auftrag der girocard mit 1.082 Befragten durchgeführt.
Weitere Informationen zum Thema Gesundheit und Apotheken finden Sie bei regionalupdate.de sowie auf der offiziellen Website der girocard.
Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.
Abschluss: Regionale Relevanz und Ausblick auf Serviceverbesserungen
Die gestiegene Frequenz der Apothekenbesuche in der Erkältungszeit unterstreicht die Bedeutung gut erreichbarer Apotheken im Rhein-Main-Gebiet, insbesondere in Städten wie Frankfurt am Main. Für die Bürgerinnen und Bürger bedeutet dies einen zuverlässigen Zugang zu Arzneimitteln sowie kompetente Beratung vor Ort.
Digitale Erweiterungen wie Vorbestell-Apps und Abholfächer könnten den Service künftig verbessern und den Besuch in den Apotheken flexibler gestalten. Geplant sind außerdem erweiterte Öffnungszeiten, um den höheren Bedarf in der Saison besser abzudecken. Die Kombination aus persönlicher Beratung und modernen Bezahl- und Serviceangeboten positioniert Apotheken als wichtige Anlaufstelle während der Erkältungszeit.
