Neue Förderrunde für drei Hochschulen startet in München

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München. Die zweite Förderrunde im Projekt „digital.ING II“ startet Ende Januar und unterstützt bayerische Hochschulen bei der Entwicklung technischer Weiterbildungsangebote. Im Fokus der Förderrunde Hochschulen KI stehen neue Zertifikatsangebote, die auf Digitalisierung und Künstliche Intelligenz abzielen.

Förderrunde Hochschulen KI startet jetzt

Die Initiative „digital.ING II“ wird von der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. – gemeinsam mit dem Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst getragen. Ziel ist es, bayerische Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften im technisch-ingenieurwissenschaftlichen Bereich zu fördern. Dabei stehen insbesondere neue Weiterbildungsprogramme im Bereich Digitalisierung und Künstliche Intelligenz im Mittelpunkt.

Die zweite Förderrunde läuft von 2024 bis Ende 2026. Insgesamt werden neun Hochschulen und Universitäten unterstützt, darunter sechs aus der ersten Runde. In dieser Phase erhalten drei Hochschulen Fördergelder in Höhe von jeweils 100.000 Euro für ihre Projekte:

  • Technische Hochschule Ingolstadt mit dem Angebot „TCW@ForesightKI“
  • Technische Hochschule Augsburg mit „Industrial AI“
  • Hochschule für angewandte Wissenschaften Neu-Ulm mit „TwinForward Süd“

Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Hochschulen

Die vbw betont die Bedeutung der engen Kooperation zwischen regionalen Unternehmen und Hochschulen als Schlüssel zur Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Bayern. Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw, unterstreicht:

„Der Mehrwert von ‚digital.ING‘ beruht auf der engen Zusammenarbeit von regionalen Unternehmen und den Hochschulen vor Ort. Für die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit unseres Standortes ist es wichtig, dass wir Bildung und Wirtschaft so eng wie möglich verzahnen. Das Projekt setzt zielgerichtet und praxisnah hier an.“

Neue Schwerpunkte auf Digitalisierung und KI

Mit der Erweiterung des Programms um das Thema Künstliche Intelligenz reagiert die Förderrunde auf die steigenden Anforderungen an Fachkräfte. Digitale Kompetenzen gelten inzwischen als Schlüsselfertigkeiten für Beschäftigte. Entsprechende Zertifikatskurse sollen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern praxisnahe Qualifikationen vermitteln, die auch regionalen Unternehmen zugutekommen.

„Damit die Unternehmen den Wandel meistern können, brauchen sie Mitarbeiter, die über diese Fähigkeiten verfügen. Mit dem neuen Zertifikatsangebot haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Möglichkeit, sich über die jeweiligen Hochschulen im Bereich Digitalisierung und KI zielgerichtet weiterzubilden, gleichzeitig stärken sie damit die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen“, sagte Brossardt.

Beispiel: Wie Hochschulen und Wirtschaft in Bayern gemeinsam die technische Weiterbildung stärken, erklärt der nächste Abschnitt.

Abschluss: Regionale Bedeutung und Ausblick

Die erneute Vergabe von Fördergeldern stärkt die technologische Qualifizierung in der Region Bayern. Für Bürgerinnen und Bürger bieten sich neue Chancen, sich im wachsenden Feld der Digitalisierung und Künstlichen Intelligenz weiterzubilden. Die Förderprojekte setzen auf praxisnahe Inhalte mit direktem Bezug zu den Anforderungen regionaler Unternehmen.

Interessierte können weitere Informationen zur Initiative und zu den beteiligten Hochschulen auf der Webseite der vbw finden. Zudem wird empfohlen, sich auf den Seiten der jeweiligen Hochschulen über konkrete Weiterbildungsangebote zu informieren.

Für weitere Details und Neuigkeiten rund um regionale Entwicklungen im Bildungsbereich besuchen Sie regionalupdate.de. Informationen zu Künstlicher Intelligenz in der Weiterbildung bietet auch das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst unter www.stmwk.bayern.de.


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