Hannover. Das „Netzwerk Inklusion Niedersachsen“ hat am 21. Januar 2026 sein erstes Treffen im niedersächsischen Arbeitsministerium durchgeführt. Sechzehn Unternehmen aus der Region kamen zusammen, um den Austausch und die Vernetzung zur Integration von Menschen mit Behinderungen in den allgemeinen Arbeitsmarkt zu fördern.
Inklusion jetzt stärken – Das Netzwerk Inklusion Niedersachsen im Fokus
Auftakt und Ziele des Netzwerks
Das Netzwerk richtet sich primär an Inklusionsbeauftragte und Vertretungen von Arbeitgebenden in Niedersachsen. Ziel ist es, die Inklusion von Menschen mit Behinderungen am Arbeitsplatz zu verbessern und Barrierefreiheit in Unternehmen zu fördern. Neben dem Informationsaustausch soll das Netzwerk Raum für neue Impulse zur Förderung einer inklusiven Unternehmenskultur bieten.
Die Initiative wurde von der Niedersächsischen Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderungen, Annetraud Grote, und der Inklusionsbeauftragten der Bundesgesellschaft für Endlagerung, Birgit Balster, ins Leben gerufen.
Impulse und Beteiligte des Auftakttreffens
Das erste Treffen fand mit Beteiligung von sechzehn Unternehmen statt. Vertreten waren Geschäftsführungen, Inklusionsbeauftragte sowie Personalabteilungen und Schwerbehindertenvertretungen. Arbeitsminister Dr. Andreas Philippi und Bianca Beyer von den Unternehmerverbänden Niedersachsen überbrachten Grußworte.
Als zentraler Programmpunkt trug Olaf Guttzeit, Inklusionsberater und Vorstandsvorsitzender des Unternehmensforums e.V., mit einem Impulsvortrag bei. Er teilte langjährige Erfahrungen zu inklusiven Arbeitsstrukturen und motivierte zum nachhaltigen Engagement für Menschen mit Behinderungen im Arbeitsmarkt.
„Beim Blick auf Inklusion von Menschen mit Behinderungen in den allgemeinen Arbeitsmarkt wird schnell deutlich, dass hier noch viel Luft nach oben ist. Dafür bietet das Netzwerk die wertvolle Möglichkeit zum Informationsaustausch und zur Vernetzung sowie für neue Impulse zu den Themen Inklusion und Barrierefreiheit in Unternehmen“, sagte Annetraud Grote.
„Inklusion zahlt sich aus – menschlich und wirtschaftlich“, betonte sie weiter.
Weiterführende Schritte des Netzwerks
Ein weiteres Treffen des Netzwerks ist für Anfang Juni 2026 geplant, die genaue Einladung und Programmhinweise werden rechtzeitig veröffentlicht. Interessierte Arbeitgeber und Inklusionsbeauftragte können sich über die offiziellen Kontaktadressen anmelden.
- E-Mail: [email protected]
- E-Mail: [email protected]
Das Netzwerk will Unternehmen in Niedersachsen helfen, Barrieren abzubauen und menschenwürdige Arbeitsbedingungen für alle zu schaffen. Weitere Informationen finden sich auf der Webseite des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung.
Bedeutung des Netzwerks für Niedersachsen und die Arbeitswelt
Das Netzwerk Inklusion Niedersachsen stärkt die Vernetzung und Zusammenarbeit von Unternehmen im Bereich der Inklusion von Menschen mit Behinderungen. Es ist ein bedeutender Schritt, um die gesellschaftliche Teilhabe am Arbeitsmarkt zu fördern und Barrieren abzubauen. Für Bürgerinnen und Bürger in Niedersachsen bedeutet dies bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt und eine stärkere Berücksichtigung von Vielfalt und Teilhabe.
Für Unternehmen bietet das Netzwerk zudem die Möglichkeit, von Erfahrungen anderer zu lernen und nachhaltige Strategien zur Inklusion umzusetzen. Die nächsten Treffen im Juni 2026 geben weitere Impulse und motivieren zur aktiven Beteiligung.
Mehr zu den Themen Inklusion und Arbeitsmarkt gibt es zusätzlich auf regionalupdate.de sowie bei der Bundesagentur für Arbeit.

