Großinvestition: LAVES-Futtermittelinstitut in Stade wird saniert

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Stade. Das LAVES Futtermittelinstitut in Stade wird umfassend saniert. Für die Modernisierung und den Ausbau der Labore investiert das Land Niedersachsen rund 52 Millionen Euro, um die Arbeitsbedingungen für die 55 Mitarbeitenden zu verbessern.

Neue Investition Stade: LAVES Futtermittelinstitut Sanierung

Bedeutung der Sanierung für das Futtermittelinstitut Stade

Das Futtermittelinstitut des Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) hat sich als zentrales Kompetenzzentrum für die amtliche Untersuchung und Bewertung von Futtermittelproben in Norddeutschland etabliert. Die Labore in Stade sind seit längerer Zeit sanierungsbedürftig, da sie den steigenden Anforderungen an technische Standards und wissenschaftliche Untersuchungen nicht mehr voll entsprechen. Mit der Sanierung sollen moderne Arbeitsumgebungen geschaffen werden, die es ermöglichen, die Qualität der Futtermittelüberwachung weiterhin auf hohem Niveau sicherzustellen.

Umfang und Zeitplan des Bauprojekts

Die geplanten Baukosten für die Sanierung belaufen sich auf etwa 52 Millionen Euro. Das Niedersächsische Landesamt für Bau und Liegenschaften wurde durch das Finanzministerium mit der Planung beauftragt. Der Baubeginn ist voraussichtlich für das kommende Jahr vorgesehen. Dieses Projekt ist Teil des größten Investitions- und Kommunalstärkungspakets, das Niedersachsen bislang beschlossen hat.

„Das Futtermittelinstitut Stade, dessen Labore seit Langem sanierungsbedürftig sind, gehört zu den ersten Projekten, die wir mit diesem Paket angehen“, sagte Finanzminister Gerald Heere.

Funktion und Bedeutung des Futtermittelinstituts

Das Institute untersucht jährlich etwa 4.000 Futtermittelproben, aus denen rund 20.000 Einzeluntersuchungen mit circa 60.000 Bewertungsparametern erfolgen. Dabei geht es um Mischfuttermittel für Nutz- und Heimtiere, die in Niedersachsen und darüber hinaus hergestellt werden. Niedersachsen spielt eine Schlüsselrolle bei der Herstellung von rund 40 Prozent der deutschen Mischfuttermittel. Die amtliche Kontrolle durch das LAVES sorgt für sichere und belastungsfreie Futtermittel.

Historische Entwicklung und Mitarbeiterstruktur

Gegründet wurde das Vorgängerinstitut bereits 1919 als „Untersuchungsanstalt für Fohlenkrankheiten“. Seit 2003 besteht das Futtermittelinstitut als eigenständige Einrichtung des LAVES in Stade. Es beschäftigt 55 Mitarbeitende und bildet fortlaufend Chemielaboranten und Chemielaborantinnen aus. Die moderne Infrastruktur der Labore ist für die weiteren Aufgaben im Verbraucherschutz von großer Bedeutung.

Abschluss: Bedeutung der LAVES Futtermittelinstitut Sanierung für Verbraucher

Die Sanierung des LAVES Futtermittelinstituts in Stade unterstreicht die Bedeutung von Niedersachsen als Schlüsselland im Bereich Futtermittelüberwachung. Die Investition von rund 52 Millionen Euro ermöglicht eine moderne Ausstattung der Labore und unterstützt die 55 Mitarbeitenden darin, die Qualität und Sicherheit von Futtermitteln auch künftig in hoher Qualität zu gewährleisten. Für Bürgerinnen und Bürger bedeutet dies eine verbesserte Kontrolle der Futtermittelqualität und damit einen wichtigen Beitrag zur Lebensmittelsicherheit. Die Baumaßnahmen sollen im Laufe des kommenden Jahres beginnen.

Weiterführende Informationen zum Bauprojekt finden Sie auf der offiziellen Seite des Niedersächsischen Finanzministeriums unter Nds. Finanzministerium. Mehr zu den Aufgaben des LAVES bietet die Webseite des Landesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit: LAVES.

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