KfW Research: Wind- und Solarstrom ergänzen sich sehr gut

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Frankfurt am Main. Im Jahr 2023 wurden in Deutschland 45 Prozent des Stromverbrauchs durch Wind und Solarstrom gedeckt. Das Zusammenspiel von Wind Solarstrom Deutschland zeigt sich als stabile Grundlage der Energiewende trotz zeitweiliger ungünstiger Witterungsbedingungen.

Wind und Sonne ergänzen

Wind und Solarstrom Deutschland prägen zunehmend die Energieversorgung. Im letzten Jahr stammten 56 Prozent des in Deutschland verbrauchten Stroms aus erneuerbaren Quellen. Davon entfallen 29 Prozent auf Windenergie und 16 Prozent auf Solarenergie. Diese beiden Energiequellen ergänzen sich sehr gut, da ihre Erzeugungsspitzen meist zeitlich versetzt auftreten. Während die Sonne tagsüber und stärker im Sommer Strom liefert, ist die Windenergie vor allem nachts und im Winter stärker aktiv.

Ergänzende Eigenschaften von Wind und Solar

An etwa 85 Prozent der Tage im Jahr treten günstige Bedingungen für mindestens eine der beiden Energiequellen auf. Nur rund 15 Tage im Jahr waren in den letzten drei Jahren durch Wind- und Solarflauten geprägt, was etwa vier Prozent der Tage entspricht. Diese widrigen Phasen konzentrieren sich auf die Monate Oktober bis Februar. Die Folge ist eine relativ konstante Stromversorgung aus Erneuerbaren über lange Zeiträume hinweg.

Fortschritte bei der Versorgungssicherheit

Durch den zunehmenden Ausbau von Wind und Solar sind die Tage mit einem besonders geringen Anteil dieser Energiequellen deutlich zurückgegangen. Im Jahr 2025 lag die Anzahl solcher Tage mit unter 15 Prozent Erzeugungsanteil bei 16, während es 2021 noch 31 Tage waren. Gleichzeitig hat sich die Häufigkeit besonders niedriger Erzeugungswerte (unter zehn Prozent) ebenfalls reduziert.

„Der starke Ausbau von Wind- und Solarenergie stellt kein Klumpenrisiko für Deutschland dar. Beide Energiequellen wirken effektiv zusammen“, sagte Dr. Dirk Schumacher, Chefvolkswirt der KfW.

An Tagen mit wenig Wind und Sonne greifen Netzbetreiber vermehrt auf Importe sowie fossile Kraftwerke zurück. 2025 wurden an solchen Tagen 15 Prozent des Stroms importiert, im Jahresdurchschnitt nur 5 Prozent. Auch der Einsatz von Kohle- und Gaskraftwerken stieg temporär an.

Beispiel:

  • Stromimporte an Flautentagen: 15 Prozent (Jahresdurchschnitt 5 Prozent)
  • Kohleverstromung an Flautentagen: 29 Prozent (Jahresdurchschnitt 21 Prozent)
  • Gaskraftwerke an Flautentagen: 29 Prozent (Jahresdurchschnitt 16 Prozent)

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Bedeutung für Frankfurt am Main und die Region

Frankfurt am Main als Wirtschaftsstandort ist direkt vom Ausbau der erneuerbaren Energien und der Versorgungssicherheit betroffen. Die Kombination von Wind Solarstrom Deutschland führt zu einer nachhaltigeren Energieversorgung mit zunehmend geringerem Risiko von Versorgungslücken. Für die Bürgerinnen und Bürger bedeutet dies, dass der Anteil grüner Energie im Strommix stetig wächst.

Zukünftige Maßnahmen zur weiteren Stabilisierung umfassen die Flexibilisierung der Stromnachfrage sowie den verstärkten Einsatz von Batteriespeichern. Auch der Ausbau moderner Gaskraftwerke, die künftig mit klimafreundlichem Wasserstoff betrieben werden können, ist geplant. Die KfW-Studie zeigt zudem Potenziale für die gezielte Nutzung von Biomasse in Zeiten reduzierter Wind- und Solarleistung.

Weiterführende Informationen bietet die KfW-Studie zum Wind- und Solarstrom sowie regionalupdate.de – Energie & Umwelt.

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