Neue Therapieoption bei Kniearthrose vorgestellt

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Hamburg. Bei Schmerzen und Bewegungseinschränkungen durch Kniearthrose bietet sich nun eine Kniearthrose neue Therapie als Behandlungsoption an. Das injizierbare Polyacrylamid-Hydrogel Arthrosamid® kann Schmerzen lindern und eine Operation bei mittelgradiger bis schwerer Kniearthrose hinauszögern.

Schmerzfrei durch Arthrosamid

Was ist Kniearthrose?

Kniearthrose entsteht durch den Abbau des schützenden Knorpels im Gelenk, was oft zu Schmerzen, Steifheit und Schwellungen führt. Betroffen sind nach Schätzungen etwa fünf Millionen Menschen in Deutschland. Die Ursachen der Arthrose sind vielfältig und reichen von altersbedingtem Verschleiß über Verletzungen bis hin zu rheumatischen Erkrankungen.

Übliche Behandlungsmethoden

Bisher besteht die Behandlung hauptsächlich aus Physiotherapie, Bewegung, Gewichtsreduktion und Schmerzmitteln. Häufig werden auch Injektionen mit Cortison oder Hyaluron eingesetzt, deren Wirksamkeit jedoch nicht umfassend belegt ist. Ist kein anderer Weg mehr möglich, folgt oft ein chirurgischer Gelenkersatz.

Innovativer Ansatz mit Arthrosamid®

Arthrosamid® ist ein biokompatibles Polyacrylamid-Hydrogel, das unter lokaler Betäubung minimalinvasiv in das Kniegelenk injiziert wird. Es verbleibt dauerhaft im Gelenk und kann bereits nach 24 Stunden zu einer Schmerzlinderung führen. Nach etwa vier bis acht Wochen entfaltet es seine maximale Wirkung. Die Wirkdauer des Implantats kann bis zu fünf Jahre betragen, was eine Operation deutlich hinauszögern kann.

„Ein enormer Vorteil der Methode gegenüber anderen Behandlungen ist: Bereits eine Injektion reicht aus, um den gewünschten Effekt zu erzielen. Die Behandlung dauert zudem nur kurz und wird ambulant durchgeführt, so dass eine langwierige Erholungsphase entfällt“, sagte Rakesh Tailor, CEO von Contura Orthopaedics Ltd.

Zulassung und Vertrieb

Das als Medizinprodukt der Klasse IIa zugelassene Produkt besteht zu 97,5 Prozent aus Wasser und zu 2,5 Prozent aus vernetztem Polyacrylamid. Arthrosamid® ist in Deutschland und Österreich über die Joint Operations Medical GmbH erhältlich.

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Bedeutung der neuen Therapie für die Region Hamburg

Die Verfügbarkeit von Arthrosamid® eröffnet Patienten in Hamburg und Umgebung eine neue Möglichkeit zur schonenden Behandlung von Kniearthrose ohne sofortige Operation. Für Betroffene bedeutet dies eine potenzielle Linderung ihrer Beschwerden und eine verlängerte Zeitspanne ohne invasive Eingriffe. Die ambulante Injektion erlaubt eine schnelle Behandlung im medizinischen Versorgungsnetz der Region.

Zukünftig sind weitere Studien und Beobachtungen geplant, um die Wirksamkeit und Langzeiteffekte in der Praxis weiterhin zu evaluieren. Für Patienten lohnt sich ein Gespräch mit Fachärzten, um individuelle Therapieoptionen abzuklären.

Weitere Informationen zum Thema Kniearthrose und deren Behandlung finden Sie auf regionalupdate.de sowie ausführliche Details zu Arthrosamid® auf der Herstellerseite arthrosamid.com.

Zur offiziellen Übersicht und weiteren Verbreitung von Gesundheitsinformationen empfiehlt sich die Website des Robert Koch-Instituts.

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