Oellers: Menschen mit Behinderungen sind keine Randgruppe

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Berlin. An der Gedenkstätte für die Opfer der „Euthanasie“-Verbrechen im Nationalsozialismus in Berlin wurden die Menschen mit Behinderung als Opfer anerkannt. Der Bundestagsabgeordnete Wilfried Oellers betonte die Bedeutung einer gerechten Teilhabe dieser Bevölkerungsgruppe in der heutigen Gesellschaft.

Erinnerung bewahren jetzt: menschen mit behinderung im Fokus

Wilfried Oellers, Teilhabebeauftragter der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, legte an der Gedenkstätte in der Tiergartenstraße 4 einen Kranz nieder. Dabei erinnerte er daran, dass Menschen mit Behinderungen im NS-Regime systematisch ausgegrenzt, diffamiert und ermordet wurden. Die Verbrechen begannen demnach mit der Abwertung des Menschen hinsichtlich seines vermeintlichen Nutzens.

Oellers hob hervor, dass aus dieser geschichtlichen Erfahrung eine klare Lehre für die Gegenwart gezogen werden muss. Es dürfe niemals der Wert menschlichen Lebens relativiert werden. Menschen mit Behinderung seien gleichberechtigte Akteure, deren umfassende Teilhabe in allen Lebensbereichen gesichert werden müsse.

Konkrete politische Vorhaben zur Teilhabe

Die Regierungskoalition habe für das laufende Jahr Verbesserungen vorgesehen, unter anderem eine Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes sowie Maßnahmen zur Förderung eines inklusiven Arbeitsmarktes. Diese Initiativen sollen die Inklusion fördern und die Position von Menschen mit Behinderung in der Gesellschaft stärken.

„Behindertenpolitik steht als Querschnittsthema nicht am Rand, sondern mitten in der Gesellschaft“, betonte Oellers.

Bedeutung der Erinnerung für die heutige Gesellschaft

Die Erinnerung an die Opfer der NS-„Euthanasie“-Verbrechen trägt dazu bei, gesellschaftliche Werte wie Respekt und Gleichberechtigung zu verdeutlichen. Durch das Bewusstsein der geschichtlichen Verantwortung kann Diskriminierung heute entgegengewirkt werden.

Weitere Informationen zur Gedenkstätte Berlin-Tiergarten und der nationalen Erinnerungskultur finden Sie beim Bundesbeauftragten für Kultur und Medien sowie aktuelle Entwicklungen in der Behindertenpolitik unter regionalupdate.de.

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Menschen mit Behinderung in der Region: Entwicklung und Perspektiven

Auch in der regionalen Gesellschaft erhält die Förderung der Teilhabe von Menschen mit Behinderung zunehmend Aufmerksamkeit. Lokale Initiativen zielen darauf ab, Barrieren abzubauen und soziale Integration zu fördern. Dazu gehören sowohl der Ausbau barrierefreier Infrastruktur als auch Programme zur Arbeitsmarktintegration.

Für Bürgerinnen und Bürger der Region bedeutet dies eine nachhaltige Verbesserung der Lebensqualität und Chancengleichheit. Zugleich wird die Gesellschaft sensibilisiert für die Herausforderungen, die Menschen mit Behinderung täglich bewältigen.

Zukünftige Termine, wie Bürgerversammlungen oder Informationsveranstaltungen zu inklusiven Angeboten, werden in den kommenden Monaten angekündigt. Auch die Umsetzung der bundespolitischen Gesetzesreformen wird lokal begleitet.

Erfahren Sie mehr über lokale Projekte und Unterstützungsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderungen auf regionalupdate.de.

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