Berlin. Das Kuratorium Deutsche Altenhilfe hat zwei prominente Persönlichkeiten aus dem Pflegebereich in sein Kuratorium aufgenommen. Christine Vogler, Präsidentin des Deutschen Pflegerats, und Dr. h.c. Andreas Westerfellhaus, ehemaliger Pflegebevollmächtigter der Bundesregierung, wurden auf Lebenszeit berufen.
Neue Kuratoriumsmitglieder berufen: Kuratorium Deutsche Altenhilfe
Das Kuratorium Deutsche Altenhilfe Wilhelmine-Lübke-Stiftung (KDA) hat Christine Vogler und Dr. h.c. Andreas Westerfellhaus als neue Mitglieder aufgenommen. Beide gelten als erfahrene Fachleute im Bereich Pflege und Gesundheitswesen und bringen ihre Expertise ein, um die Arbeit des KDA bei der Gestaltung eines würdevollen und selbstbestimmten Alters zu unterstützen. Der Bundespräsident, zugleich Schirmherr der Stiftung, ernannte sie auf Lebenszeit.
Christine Vogler: Fachliche Expertise und Leitungserfahrung
Christine Vogler ist Gesundheits- und Krankenpflegerin sowie Diplom-Pflegepädagogin. Seit 2021 leitet sie den Deutschen Pflegerat, den wichtigsten Verband der Pflegeberufe in Deutschland. Ihre Laufbahn umfasst Tätigkeiten in Pflegepraxis, Ausbildung und Management. Aktuell ist Vogler Geschäftsführerin des Berliner Bildungscampus für Gesundheitsberufe, einem Ausbildungsverbund von Charité und Vivantes.
Dr. h.c. Andreas Westerfellhaus: Pflegepolitik und Praxis
Andreas Westerfellhaus ist examinierter Krankenpfleger mit Schwerpunkt auf Intensivpflege und Anästhesie. Er verfügt über langjährige Erfahrung in Pflege, Führung und Unternehmensgründungen. Von 2018 bis 2022 war er Pflegebevollmächtigter der Bundesregierung und engagierte sich für die Belange von Pflegebedürftigen und Pflegekräften. Zuvor war er bereits Präsident des Deutschen Pflegerats.
Das KDA-Kuratorium besteht aus fast 60 Mitgliedern aus Wissenschaft, Politik und Praxis. Es berät die Stiftung fachlich und begleitet Projekte zur Weiterentwicklung von Altenhilfe und Pflegeversorgung. Die Stiftung selbst wurde 1962 von Wilhelmine Lübke und ihrem Ehemann, dem damaligen Bundespräsidenten Heinrich Lübke, gegründet. Ziel ist die Förderung eines guten Lebens im Alter, unabhängig und überparteilich.
Beide Neuberufungen stärken die fachliche und politische Expertise des Kuratoriums erheblich.
Bedeutung der Neubestellungen für die regionale Altenhilfe
Die Berufung von Christine Vogler und Andreas Westerfellhaus ins Kuratorium Deutsche Altenhilfe hat auch auf regionaler Ebene Relevanz. Durch ihre langjährige Erfahrung fließen fundierte Kenntnisse aus Pflegepraxis und -politik in Initiativen ein, die ältere Menschen unmittelbar betreffen. Bürgerinnen und Bürger profitieren von verbesserten Versorgungskonzepten und innovativen Projekten im Bereich der Altenpflege. Zudem plant das KDA, gemeinsam mit den neuen Mitgliedern weitere Pilotprojekte zur Förderung der Selbstbestimmung und gesellschaftlichen Teilhabe älterer Menschen umzusetzen. Informationen zu laufenden Aktivitäten können unter regionalupdate.de verfolgt werden. Weitere Details rund um Pflegethemen bietet das Bundesministerium für Gesundheit auf bundesgesundheitsministerium.de.

