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Neue Impulskarten für armutssensible Praxis an Schulen im Landkreis Osnabrück

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Osnabrück. Lehrkräfte im Landkreis Osnabrück erhalten neues Material, um die Auswirkungen von Armut im Schulalltag besser wahrzunehmen und sensibel darauf zu reagieren. Die Impulskarten Armut Schule unterstützen pädagogische Fachkräfte dabei, armutssensible Praxis zu fördern.

Armut im Schulalltag

Der Umgang mit Armut bei Schülerinnen und Schülern zählt zu den stillen Herausforderungen im Schulalltag. Die neue Impulskartensammlung wurde vom Landkreis Osnabrück in Zusammenarbeit mit der Stadt Barsinghausen, der Landesvereinigung für Gesundheit und der Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen sowie weiteren Partnern entwickelt. Sie basiert auf bewährten Konzepten, die zuvor im Kita-Bereich erfolgreich eingesetzt wurden.

Inhalte der Impulskarten

Die Impulskarten bieten praxisnahe Szenen aus dem Schulalltag, die typische Herausforderungen und Problemlagen aufzeigen. Dazu gehören Reflexionsfragen, die Lehrkräfte dazu anregen, das eigene Handeln zu hinterfragen und die Haltung gegenüber benachteiligten Kindern und Jugendlichen zu überdenken. Die Karten sind in drei Themenfelder gegliedert: Wissen, Haltung und Handeln.

Zielsetzung des Projekts

Kreisrat Matthias Selle betont die Bedeutung der Armutswahrnehmung und -sensibilität:

„Armut wirkt sich auf Bildungswege aus – oft leise und kaum sichtbar. Mit den neuen Impulskarten möchten wir Lehrkräfte dabei unterstützen, diese Auswirkungen im Schulalltag besser zu erkennen und sensibel darauf zu reagieren.“

Das Ziel des Projekts ist es, allen Kindern und Jugendlichen unabhängig von ihrer sozialen Lage eine bestmögliche Förderung und Unterstützung zu ermöglichen.

Weitere Informationen zu den Impulskarten armut schule

Die Impulskarten stehen ab sofort kostenfrei zum Download bereit unter www.landkreis-osnabrueck.de/impulskartenschule. Pädagogische Fachkräfte erhalten dort Zugang zu allen Materialien und Begleitinformationen.

  • Die Karten wurden gemeinsam von mehreren niedersächsischen Landkreisen und Städten entwickelt.
  • Sie setzen das erfolgreiche Konzept aus Kitas für den Schulbereich um.
  • Zielgruppe sind Lehrkräfte und weitere schulische Fachkräfte.

Für weiterführende Informationen über Armutsprävention im Bildungsbereich bietet die Landesvereinigung für Gesundheit Niedersachsen weitere Materialien an, die auf gesundheit-niedersachsen.de abrufbar sind.

Ausblick: Armutsbewusstsein in Schulen stärken

Die Projektpartner planen, die Impulskarten in Schulen breit bekannt zu machen und die armutssensible Praxis durch Fortbildungsangebote zu ergänzen. Ziel ist es, die inklusiven Strukturen an Schulen nachhaltig zu stärken und damit Chancengerechtigkeit zu verbessern.

Weitere regionale Bildungsprojekte und Informationen zu schulischen Unterstützungsangeboten finden Sie auf regionalupdate.de.

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