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Mehrheit hält klassische Karriere für veraltet

Eschborn. Die aktuelle Studie des Randstad Arbeitsbarometers zeigt, dass die traditionelle Karriere vermehrt hinterfragt wird. Das Thema klassische karriere veraltet gewinnt vor allem bei deutschen Beschäftigten an Bedeutung.

Karriere neu denken – klassische karriere veraltet

Wandel der Karrierevorstellungen in Deutschland

Die Ergebnisse des Randstad Arbeitsbarometers 2026 legen nahe, dass der klassische Karrierepfad mit festen Aufstiegsmöglichkeiten in einem Unternehmen zunehmend als nicht mehr zeitgemäß angesehen wird. 63 % der befragten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland stimmen dieser Aussage zu. Zudem hat sich ein signifikanter Anteil von 39 % keine konkreten Karriereziele für die kommenden fünf Jahre gesetzt. Stattdessen rückt die Work-Life-Balance für 63 % der Befragten als wichtiger Faktor in den Vordergrund. Erfreulich ist, dass 74 % ihre derzeitige Balance zwischen Beruf und Freizeit bereits als gut bewerten.

Von der Vollzeitstelle zur vielseitigen Alltagsgestaltung

Immer mehr Beschäftigte in Deutschland bevorzugen flexible und vielfältige Arbeitsmodelle. Während aktuell 56 % in klassischen Vollzeitstellen arbeiten, würden sich nur 33 % diesen Arbeitsmodus als Hauptmodell wünschen. Selbstständigkeit reizt 10 % der Befragten, gegenüber 5 % aktuell. Interessant ist auch, dass zwölf Prozent neben ihrer Vollzeitbeschäftigung gern einen Nebenjob hätten – das Vierfache der derzeitigen Realität von drei Prozent.

„Arbeitnehmende wollen immer weniger den Pfad des klassischen Aufstiegs in Unternehmen antreten. Arbeitgeber müssen individuelle Entwicklungspfade bieten, die nicht zwingend an den klassischen Aufstieg gekoppelt sind“, erklärte Verena Menne, Director Group HR bei Randstad Deutschland.

Authentizität und Flexibilität als neue Arbeitswerte

Neben neuen Karrierewegen gewinnen auch Freiräume in der Arbeitsgestaltung an Bedeutung. Mehr als die Hälfte der Befragten fühlt sich produktiver, wenn sie „ihr authentisches Selbst“ am Arbeitsplatz zeigen können. Die Bedeutung der Work-Life-Balance wächst weiter und nimmt in der Rangfolge beruflicher Prioritäten eine Spitzenposition ein.

Weitere Informationen zum Randstad Arbeitsbarometer finden Sie auf der offiziellen Webseite von Randstad Deutschland.

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Neue Karrierewege in der Region und ihre Auswirkungen

Der Wandel hin zu flexibleren Arbeitsmodellen wirkt sich auch lokal aus. In der Region reagieren Unternehmen verstärkt mit unterschiedlich gestalteten Beschäftigungsformen, beispielsweise durch Teilzeitmodelle, projektbezogene Einsätze oder interne Fachkarrieren ohne klassische Führungsrollen. Für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bedeutet dies mehr individuelle Möglichkeiten, Arbeitszeit und -inhalt auf persönliche Lebensumstände abzustimmen.

Für viele Beschäftigte bringt das erweiterte Angebot an Arbeitsmodellen eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. Zugleich stellt die Veränderung Arbeitgeber vor die Herausforderung, passende Strukturen und Angebote zu entwickeln, die den vielfältigen Erwartungen gerecht werden.

Zukünftig werden weitere Initiativen erwartet, die beispielsweise auf Weiterbildung, flexiblere Arbeitszeitmodelle und neue Karrierewege abzielen. Bürgerinnen und Bürger können sich auf ein zunehmend diversifiziertes Arbeitsumfeld einstellen, das traditionelle Vorstellungen von Karriere um Optionen ergänzt, die besser auf individuelle Bedürfnisse zugeschnitten sind.

Weitere regionale Entwicklungen und Arbeitsmarktinfos lesen Sie auf regionalupdate.de.

Für vertiefte Erkenntnisse zum Wandel in der Berufswelt empfiehlt sich zudem ein Blick auf die Publikationen des Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).

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