Kreishandwerkerschaft Münster startet Integrationsprojekt

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Münster. Mit einer Auftaktveranstaltung am Lehrbauhof hat die Kreishandwerkerschaft Münster das Modellprojekt Integration unterstützt. Die Integration Kreishandwerkerschaft Münster zielt darauf ab, Geflüchteten in der Zentralen Unterbringungseinrichtung frühzeitig Perspektiven für Ausbildung und Arbeit im Handwerk zu eröffnen.

Integration jetzt starten: Chancen für Geflüchtete im Handwerk

Das Netzwerk rund um das Modellprojekt Integration verfolgt das Ziel, Geflüchteten aus der ZUE Münster den Zugang zu Ausbildung, Beschäftigung und gesellschaftlicher Teilhabe zu erleichtern. Mit dem Einstieg der Kreishandwerkerschaft Münster als weiterer Netzwerkpartner wurden Informationen über handwerkliche Berufsfelder vorgestellt und praktische Angebote geschaffen.

Praktische Einblicke in handwerkliche Berufe

Bei der Auftaktveranstaltung konnten die Teilnehmenden über Mitmachangebote im Maurer- und Straßenbau ihre handwerklichen Fähigkeiten erproben und so konkrete Eindrücke von den Berufsmöglichkeiten gewinnen. Diese praxisorientierte Herangehensweise soll das Interesse an handwerklichen Ausbildungswegen wecken.

Ausbau der Zusammenarbeit geplant

Ziel ist es, im Rahmen der Kooperation weitere Angebote zur Berufsorientierung und Qualifizierung zu etablieren sowie nach Möglichkeit direkte Vermittlungen in Ausbildungs- und Arbeitsverhältnisse zu ermöglichen. Jan-Hendrik Schade, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Münster, betonte das Potenzial des Netzwerks:

„Das Handwerk bietet vielfältige berufliche Perspektiven. Uns ist wichtig, frühzeitig ins Gespräch zu kommen, Interessen zu wecken und realistische Wege in Ausbildung und Beschäftigung aufzuzeigen.“

Auch andere Partner wie die Polizei Münster und die Bezirksregierung sehen in der Zusammenarbeit einen wichtigen Baustein für gelungene Integration. Polizeipräsidentin Alexandra Dorndorf erklärte:

„Das Modellprojekt Integration zeigt, dass Integration vor Ort besser gelingt, wenn Staat und Wirtschaft zusammenarbeiten und Menschen in Arbeit bringen können.“

Christiane Wienströer von der Bezirksregierung ergänzte:

„Integration ist kein Einzelprojekt, sondern ein gemeinsamer Prozess. Die enge Zusammenarbeit mit engagierten Partnern wie der Kreishandwerkerschaft ist entscheidend, um Integration greifbar zu machen und Menschen frühzeitig Orientierung zu geben.“

Beachten Sie weitere Informationen zum Thema Integration unter regionalupdate.de.

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Langfristige Perspektiven durch die Integration Kreishandwerkerschaft Münster

Die Kooperation im Modellprojekt Integration zwischen Bezirksregierung Münster, Polizei Münster und Wirtschaftspartnern wie der Kreishandwerkerschaft Münster zielt auf eine nachhaltige Verbesserung der Integrationschancen Geflüchteter ab. Für die Stadt und ihre Bevölkerung bedeutet dies konkret, dass Geflüchtete schneller in die berufliche und gesellschaftliche Teilhabe eingebunden werden können.

Zukünftig sollen weitere Formate und Qualifizierungsangebote folgen, um die beruflichen Zugänge im Handwerk zu stärken. Damit trägt das Projekt zur Entlastung der Unterbringungseinrichtungen und zur Förderung des Fachkräftenachwuchses in der Region bei.

Weitere Informationen zum Thema Arbeit und Integration bietet die Polizei Münster auf ihrer Website polizei.nrw.


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