Köln. Verstreute Kleidungsstücke an überquellenden Altkleidercontainern sind mittlerweile ein bekanntes Bild in vielen Städten. Die Fokus-Keyphrase Second-Hand Läden Heilsarmee bietet eine sinnvolle Alternative zur Container-Spende und unterstützt gleichzeitig soziale Zwecke.
Jetzt Klamotten richtig spenden
Die Entsorgung alter Kleidung stellt viele Kommunen vor Herausforderungen. Seit Januar gilt eine EU-Richtlinie, die eine getrennte Sammlung von Altkleidern vorschreibt. Dadurch haben sich die Zustände an Sammelstellen verschlechtert, da minderwertige oder beschädigte Textilien häufig liegen bleiben. Die Branche befindet sich in einer Krise, da viele der gesammelten Kleidungsstücke oft kaputt oder verschmutzt sind.
Die Rolle der Second-Hand Läden Heilsarmee
Die Heilsarmee bietet mit über einem Dutzend Second-Hand Läden in 29 deutschen Städten eine nachhaltige Alternative an. In diesen Läden wird saubere und tragbare Kleidung an Menschen mit geringem Einkommen weitergegeben. Die Erlöse aus dem Verkauf fließen in soziale Projekte, beispielsweise für Wohnungslose oder Bedürftige.
„Wir nehmen gerne saubere und tragbare Kleidungsstücke, zum Beispiel Jacken, Hosen, Blusen, T-Shirts oder Schuhe“, sagte Heike Oesterlen, Leiterin eines Second-Hand-Ladens der Heilsarmee in Solingen.
Neben Kleidern sind auch Handtücher und Bettwäsche willkommen. Stark verschmutzte, kaputte oder nasse Textilien gehören jedoch nicht in die Kleiderspende, sondern in den Restmüll.
Qualität statt Quantität bei Kleidungsdonationen
Die Heilsarmee appelliert an die Spender, bereits beim Kauf auf langlebige und gute Qualität zu achten, um die Umwelt zu entlasten. Heike Oesterlen weist dabei auf das Problem der sogenannten Fast Fashion hin, die oft schnell entsorgt wird und die Altkleider-Branche zusätzlich belastet.
„Wer nicht so viel Geld für hochwertige Klamotten ausgeben kann, ist mit Second-Hand-Kleidung gut bedient“, ergänzte sie.
Die meisten Second-Hand Läden werden von Ehrenamtlichen betrieben und vereinen ökologische und soziale Ziele.
Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.
Sozialer und ökologischer Nutzen der Second-Hand Läden Heilsarmee in der Region
Für die Region bedeutet die Nutzung der Second-Hand Läden eine umweltfreundliche Möglichkeit der Kleiderspende und eine direkte Unterstützung sozialer Einrichtungen. Bürgerinnen und Bürger können gut erhaltene Kleidung unkompliziert abgeben und damit nicht nur Müll vermeiden, sondern auch Menschen in finanziellen Schwierigkeiten helfen. Die Heilsarmee plant, ihr Ladenangebot in den kommenden Jahren weiter auszubauen, um auf steigende Bedürfnisse reagieren zu können.
Weiterführende Informationen zum richtigen Kleiderspenden und hilfreiche Empfehlungen finden Interessierte auf der Webseite des Umweltbundesamtes hier und Details zu den Second-Hand Läden auf regionalupdate.de.
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