Münster. Die Zahl der Verstöße gegen die Geschwindigkeitsbegrenzungen in Münster ist im Jahr 2025 deutlich gestiegen. Insgesamt registrierte das Ordnungsamt über 95.000 verzeichnete Verstöße, was zu einer Gesamtzahl von fast 227.000 Bußgeldverfahren im Straßenverkehr führte.
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Die Bußgeldstelle der Stadt Münster meldet 2025 einen Anstieg bei Verkehrssicherheitsmaßnahmen. Die Gesamtzahl der Verwarnungs- und Bußgeldverfahren stieg um rund 7.000 auf fast 227.000, wobei die überwiegende Anzahl der Verfahren auf den fließenden Verkehr entfiel.
Geschwindigkeit als Hauptverstoß
Mit mehr als 95.000 Fällen machten Geschwindigkeitsüberschreitungen den größten Anteil aus. Dies bedeutet einen deutlichen Zuwachs um rund 17.000 Verstöße im Vergleich zu 2024 (78.500 Fälle). Die Erhöhung erfolgt trotz bereits umfangreicher Maßnahmen in verkehrsberuhigten Zonen und Schulbereichen.
Maßnahmen zur Überwachung
Zur Kontrolle nutzt das Ordnungsamt verschiedene stationäre, halbstationäre und mobile Anlagen, darunter Blitzer und Starenkästen. Im Jahr 2025 wurde eine zusätzliche halbstationäre Anlage installiert, um die Verkehrsüberwachung besonders im sensiblen Umfeld von Schulen, Seniorenheimen und Tempo-30-Zonen zu verstärken.
„Bei unseren Kontrollen geht es vorrangig um die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden“, sagte Norbert Vechtel, Leiter des städtischen Ordnungsamtes. „Insbesondere rund um Schulen, Kitas oder Seniorenheime und in Tempo-30-Bereichen sollen die Kontrollen dazu beitragen, dass Autofahrerinnen und Autofahrer vorsichtiger fahren und das Unfallrisiko sinkt.“
Weitere Verkehrswidrigkeiten
Neben Tempoverstößen stieg auch die Zahl der Parkverstöße um etwa vier Prozent auf rund 107.000. Auffällig war hier ein Anstieg bei der Anzahl abgeschleppter Fahrzeuge um 33 Prozent auf 1.800 Fälle, vor allem in schützenswerten Bereichen wie Geh- und Radwegen oder Bewohnerparkzonen. Gleichzeitig sanken die Rotlichtverstöße deutlich, was unter anderem mit längeren Ausfallzeiten von Ampelanlagen zusammenhängt.
Einnahmen und Fallzahlen
Trotz der gestiegenen Fallzahlen fielen die Bußgeldeinnahmen von 11,6 Millionen Euro im Jahr 2024 auf 9,7 Millionen Euro. Dies ist auf den Rückgang der Polizei übermittelten Verkehrsverstöße zurückzuführen, die in der Regel mit höheren Bußgeldern belegt werden. Die Zahl der Fahrverbote sank von rund 2.900 auf 1.300.
Ausblick auf Verkehrssicherheit in Münster
Die Stadt Münster setzt weiterhin auf gezielte Verkehrskontrollen, um die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmenden zu erhöhen. Geplante Maßnahmen umfassen den Ausbau von Überwachungseinrichtungen und verstärkte Kontrollen in gefährdeten Bereichen. Aktuelle Informationen zu Verkehrssicherheit und Maßnahmen finden Interessierte auch auf regionalupdate.de.
Weitere Fakten und Hinweise zum Thema Verkehrsverstöße stellt die Polizei Münster auf ihrer offiziellen Website bereit: Polizei NRW Verkehrssicherheit.

