NRW Kulturministerin Ina Brandes

Münster erhält NRW-Kulturpreis für kulturelle Bildung

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Münster. Die Stadt Münster hat für ihr Konzept „Münster macht Kultur“ den Kulturpreis NRW erhalten. NRW-Kulturministerin Ina Brandes übergab einen Sonderpreis und ein Preisgeld von 10.000 Euro an Oberbürgermeister Tilman Fuchs.

Münster gewinnt Kulturpreis

Der Kulturpreis des Landes Nordrhein-Westfalen zeichnet Kommunen aus, die vorbildliche Gesamtkonzepte zur kulturellen Bildung entwickeln und umsetzen. Münster überzeugte mit seinem Programm „Münster macht Kultur“, das gezielt Angebote für Kinder und Jugendliche in vier Stadtteilkulturorten bereitstellt.

Ziel und Umsetzung des Programms

Das Programm nutzt Einrichtungen wie das Begegnungszentrum und Theater in der Meerwiese, das Kap.8 im Bürgerhaus Kinderhaus, das Bennohaus sowie das Torhaus des Stadtheimatbundes Münster als zentrale Orte kultureller Bildung. Dort haben junge Menschen Zugang zu Theater, Literatur, Film, Tanz, Kunst, Medien und Stadtgeschichte. Die Projekte sind darauf ausgelegt, kulturelle Bildung unmittelbar in den Alltag der Jugendlichen und Kinder einzubinden und ihre Kreativität zu fördern.

Zusammenarbeit und Netzwerke

Oberbürgermeister Tilman Fuchs betonte die Bedeutung der vernetzten Zusammenarbeit zwischen Fachämtern, Stadtteilakteuren und Kulturschaffenden. Diese Kooperation ermöglicht dauerhafte Strukturen, in denen junge Menschen künstlerisch aktiv werden und Gemeinschaft erfahren können. Kulturdezernentin Cornelia Wilkens wies zudem auf die Geschichte der erfolgreichen kulturellen Bildung in Münster hin, die seit 2008 kontinuierlich weiterentwickelt wird.

„Eine gute Bildung ist der Schlüssel für ein erfolgreiches Leben. Dazu gehört auch eine fundierte kulturelle Bildung“, sagte Kulturministerin Ina Brandes.
„Mit unserem Landespreis unterstützen wir Städte und Landkreise dabei, Kinder und Jugendliche schon früh zu ermutigen, ihre eigenen Talente, Begabungen und Interessen zu entdecken und auszuprobieren.“

Das Programm „Münster macht Kultur“ wird aktiv gemeinsam mit den jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmern weiterentwickelt. Es vernetzt Menschen aus Beruf und Ehrenamt, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, unterstützt durch die Vermittlung von Methoden zur kulturellen Bildung.

Bedeutung des Preisgeldes

Das Preisgeld von 10.000 Euro soll die Umsetzung des Programms weiter fördern und die kulturellen Bildungsangebote in Münster stärken. Insgesamt wurden neben Münster sieben weitere Kommunen in diesem Jahr mit dem Preis ausgezeichnet.

Ausblick und weitere Entwicklungen

Münster wird die kulturelle Bildung künftig mit dem Konzept der aufsuchenden kulturellen Bildung ausbauen. Dies bedeutet, dass Angebote und Projekte noch stärker direkt in den Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen stattfinden. Die Stadt verfolgt das Ziel, kulturelle Partizipation für alle jungen Menschen zugänglich zu machen und nachhaltige kulturelle Netzwerke weiter zu stärken.

Weitere Informationen zu Kulturförderprogrammen in Nordrhein-Westfalen finden Sie auf der Website des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft NRW. Mehr zu regionalen Angeboten in Münster bietet regionalupdate.de.

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