KI-gestützte Transkription: Dataport und IBM stellen ‚dSprachKI‘ vor

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Altenholz. Die neue KI Transkription Verwaltung unterstützt öffentliche Ämter dabei, Protokolle aus Sitzungen und Gesprächen automatisiert zu erstellen. Dataport und IBM haben gemeinsam das Tool „dSprachKI“ entwickelt, das die Arbeitsbelastung der Mitarbeitenden deutlich reduzieren soll.

KI erleichtert Verwaltung

Die öffentliche Verwaltung steht vor der Herausforderung, immer mehr Aufgaben mit knapper werdendem Personal zu bewältigen. Besonders zeitintensive Tätigkeiten wie die manuelle Transkription von Sitzungen erfordern viel Arbeitskraft und sind fehleranfällig. Hier setzt das neue Transkriptionstool dSprachKI an, das Sprache automatisch in Text umwandelt.

Funktionsweise von dSprachKI

Das Tool verarbeitet sowohl direkt aufgenommene Gespräche als auch vorliegende Audio- oder Videodateien. Es erkennt verschiedene Sprecher und ordnet deren Beiträge korrekt zu. Nutzerinnen und Nutzer müssen künftig nur noch die automatisch erstellten Texte korrigieren und können auf diese Weise erheblich Zeit sparen.

Erweiterte Optionen zur Textverarbeitung

Neben der reinen Transkription bietet dSprachKI Funktionen zur Zusammenfassung von Inhalten sowie zur Generierung relevanter Schlagworte. Außerdem ist eine gezielte inhaltliche Abfrage möglich, womit sich wichtige Themen schnell herausfiltern lassen. Die gleichzeitige Bearbeitung mehrerer Transkripte unterstützt eine effiziente Arbeitsweise.

„Das Beispiel ‚dSprachKI‘ demonstriert, wie wir mit innovativen Lösungen eine tatsächliche Arbeitserleichterung für die öffentliche Verwaltung schaffen“, sagte Torsten Koß, Vorstand Digitale Transformation bei Dataport.

Technisch läuft das gesamte System in einem BSI-zertifizierten Rechenzentrum von Dataport. Dabei kommen Open-Source-Modelle wie Whisper und Mistral zum Einsatz, die über die firmeneigene data[port]ai Plattform betrieben werden. Die Daten bleiben vollständig in Deutschland und werden nicht an externe Anbieter weitergegeben oder für Trainingszwecke verwendet.

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Ausblick für die öffentliche Verwaltung in Schleswig-Holstein

Für die Region bedeutet die Einführung von dSprachKI eine Entlastung der Beschäftigten in Behörden, Justiz und Kommunen. Die automatisierte Transkription trägt dazu bei, Dokumentationspflichten effizient zu erfüllen und wertvolle Zeit für andere Aufgaben zu gewinnen.

Dataport arbeitet bereits mit ausgewählten Kunden, darunter auch Justizbehörden, an der Weiterentwicklung des Tools. Künftig ist mit weiteren Einsatzmöglichkeiten in verschiedenen Verwaltungsbereichen zu rechnen. Für Bürgerinnen und Bürger dürfte sich durch die beschleunigte Bearbeitung von Verwaltungsverfahren ein indirekter Nutzen ergeben.

Weitere Informationen zur Digitalisierung in der öffentlichen Verwaltung finden Sie auf regionalupdate.de. Detailliertere technische Angaben und die Datenschutzrichtlinien von Dataport sind unter dataport.de einsehbar.


Quellen: Dataport, IBM, news aktuell

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