Berlin. Die kampagne ich bin keine startet im Februar 2026 mit dem Ziel, die Beauty-Branche vor Nachahmungen und Imitationen zu schützen. Die Initiative fördert Originalität, Markenschutz und Verbrauchertransparenz in der Kosmetik- und Duftindustrie.
Starke Brancheninitiative starten: kampagne ich bin keine
Die Kampagne Ich bin keine Kopie – #undupable wurde vom VKE-Kosmetikverband e.V. und der Fragrance Foundation Deutschland e.V. ins Leben gerufen. Am 30. Januar 2026 fand in Berlin ein Pre-Launch Event statt, der die Basis für den offiziellen Kampagnenstart am 3. Februar 2026 bildete. Ziel ist es, ein Bewusstsein für Originalprodukte zu schaffen und die Bedeutung von geistigem Eigentum in der Branche hervorzuheben.
Die Initiative richtet sich an Marken, den Handel, Kreativschaffende sowie Verbraucherinnen und Verbraucher. Sie bietet ein interaktives Beteiligungsformat: Über die Webseite ichbinkeinekopie.org können Teilnehmende ein persönliches Visual mit einem integrierten Bildgenerator erstellen und somit ein sichtbares Statement für Originalität setzen. Die Konzeption erfolgte in Zusammenarbeit mit der Berliner Kreativagentur sisterMAG Studio, Medienpartner ist Mediaplan Hamburg.
Unterstützer der Kampagne
Die Kampagne wird von prominenten Branchenvertretern unterstützt, darunter der Parfümeur Alberto Morillas, Moderatorin Frauke Ludowig, Model und Unternehmerin Lena Gercke sowie Make-Up Artist Boris Entrup. Auch der Vorstand des VKE steht hinter der Initiative.
„Originalität ist das Fundament unserer Branche. Innovation, kreative Leistung und die klare Positionierung gegen plagiierte Angebote sind keine Luxusbegriffe, sondern wirtschaftliche Notwendigkeiten. Mit ‚Ich bin keine Kopie – #undupable‘ stärken wir nicht nur den Verbraucherschutz, sondern zeigen gemeinsam, dass echte Werte nicht kopierbar sind“, sagte Andreas Fuhlisch, Geschäftsführer des VKE-Kosmetikverbands e.V.
„Die selektive Beauty-Industrie steht seit Jahrzehnten für die Leidenschaft und die unermüdliche Innovationskraft ihrer Akteure. Diese Initiative macht sichtbar, was kreativ geleistet wird und warum wir uns gegen die Verwässerung von Markenidentitäten und gegen kommerzielle Nachahmungen stellen. Authentizität ist ein Wettbewerbsvorteil, den es zu verteidigen gilt“, ergänzte Markus Grefer, Präsident des VKE-Kosmetikverbands e.V. und Vice President DACH bei PUIG.
Herausforderungen für die Beauty-Branche
Die Branche investiert jährlich erhebliche Mittel in Forschung, Entwicklung und Sicherheitstests, um Produkte mit hohen Qualitäts- und Gesundheitsstandards zu gewährleisten. Parallel dazu verbreiten sich Nachahmungen und minderwertige Imitate zunehmend, besonders über digitale Plattformen und den stationären Handel. Diese Imitate können rechtlich problematisch sein, Konsumenten verunsichern und die Innovationskraft originaler Marken gefährden.
- Millionen Euro fließen jährlich in Produktentwicklung und Sicherheit
- Zunehmende Verbreitung von Lookalikes über digitale und stationäre Kanäle
- Minderwertige Kopien gefährden Verbraucher und Originalmarken
Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.
Bedeutung der Kampagne für Berlin und Verbraucher
Der VKE-Kosmetikverband mit Sitz in Berlin repräsentiert über 60 Mitgliedsunternehmen und mehr als 250 Marken mit einem Jahresumsatz von rund 2,5 Milliarden Euro. Die Kampagne unterstreicht die Bedeutung von Markenschutz und Innovation für die regionale und nationale Wirtschaft. Für Verbraucherinnen und Verbraucher schafft die Initiative mehr Transparenz und Sicherheit hinsichtlich der Authentizität von Kosmetikprodukten.
Die Kampagne lädt alle Unternehmen und Experten der selektiven Kosmetik- und Duftbranche ein, sich zu beteiligen und für fairen Wettbewerb einzustehen. Interessierte finden weitere Informationen und die Möglichkeit zur Mitwirkung auf der offiziellen Webseite der Kampagne.
Mehr zu den Hintergründen und Initiativen des VKE-Kosmetikverbands lesen Sie auf regionalupdate.de. Offizielle Informationen zum Schutz geistigen Eigentums bietet das Deutsche Patent- und Markenamt (DPMA).
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