Berlin. Seit Montagmorgen beeinträchtigen Streiks im ÖPNV viele Pendler und Fahrgäste. Die Forderungen und die Verantwortung für den Konflikt liegen dabei vor allem bei den Arbeitgebern, heißt es von der Gewerkschaft ver.di, die die Tarifrunde bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) führt. Die Fokus-Keyphrase Streiks OePNV Arbeitgeber bildet den Kern der aktuellen Auseinandersetzung.
Streiks im OePNV
Hintergrund der Streiks
Die Gewerkschaft ver.di hat mit den BVG-Tarifverhandlungen begonnen, nachdem eine frühere Frist bis Januar ohne Reaktion der Arbeitgeber verstrichen war. Verhandlungsführer Serat Canyurt betont, dass ver.di eher eine Lösung am Verhandlungstisch anstrebe. Stattdessen seien von Seiten der Arbeitgeber bislang keine konstruktiven Antworten erfolgt, sondern vielmehr Vorschläge zur Verschlechterung der Arbeitsbedingungen bei der BVG und dem Unternehmen Berlin Transport (BT).
„Wir haben der BVG die Möglichkeit gegeben, bis Januar, bis zur ersten Verhandlungsrunde, da eine Reaktion zu zeigen, am Verhandlungstisch. Da kam nichts, da kamen im Gegenteil noch weitere Forderungen vom Arbeitgeber, die Arbeitsbedingungen verschlechtern möchten“, sagte Canyurt.
Reaktionen und Forderungen
Die bisher ausgebliebene Reaktion der Arbeitgeberseite sieht ver.di als Ursache für die Eskalation. Die nächste Tarifverhandlungsrunde ist für den 18. Februar terminiert. Von den Arbeitgebern wird eine klare Stellungnahme zu den Forderungen erwartet.
„Bis heute haben wir gar keine Reaktion bekommen. Am 18.2. werden wir sehen, was tatsächlich für eine Reaktion dann kommen wird“, so Canyurt.
Die BVG bewertet die Streiks als unverhältnismäßig und weist damit die Darstellung der Gewerkschaft zurück.
Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.
Bedeutung für Berlin und Fahrgäste
Die Arbeitsniederlegungen im öffentlichen Nahverkehr führen zu erheblichen Einschränkungen für das tägliche Verkehrsangebot in Berlin. Pendler sind zu Umwegen und längeren Wartezeiten gezwungen, während die BVG auf eine schnellstmögliche Rückkehr zum Verhandlungstisch setzt. Für die Bürgerinnen und Bürger bedeutet dies eine ungewisse Lage, bis wie die Verhandlungen am 18. Februar verlaufen und ob es zu weiteren Streiks kommt.
Der Berliner Nahverkehr ist ein wichtiger Pfeiler der Mobilität. regionalupdate.de informiert regelmäßig über Entwicklungen im öffentlichen Verkehr. Für weitere offizielle Details zur Tarifrunde bieten die Informationsseiten von ver.di ver.di Berlin eine zuverlässige Quelle.
Die weiteren Verhandlungen in den kommenden Wochen werden zeigen, ob und wie sich die Situation entspannt und wie schnell eine Einigung zwischen Gewerkschaft und Arbeitgebern erzielt werden kann.

