München. Die aktuelle Zukunftsstudie 2026 der Schörghuber Gruppe zeigt, wie die generation future pragmatismus als Leitprinzip in ihrem Alltag verankert hat. Junge Menschen zwischen 16 und 35 Jahren gestalten ihr Leben trotz globaler Krisen, Unsicherheiten und Herausforderungen mit einem pragmatischen Zugang zu Arbeit, Wohnen, Reisen und Konsum.
Generation Future handelt pragmatisch
Die Studie mit 2.000 Teilnehmern aus den Generationen Y und Z beleuchtet vier zentrale Lebensbereiche. In Bezug auf Arbeit wird deutlich, dass Spaß und Selbstverwirklichung zwar wichtig sind, doch viele die tägliche Arbeit vor allem als Notwendigkeit ansehen. 79 % der Befragten möchten, dass ihre Arbeit Freude macht, gleichzeitig sind aber nur 42 % in ihrem Traumberuf tätig.
Arbeit zwischen Ideal und Realität
Trotz der Diskrepanz passt sich die Generation Future aktiv an die veränderten Bedingungen an und sucht Stabilität in der Unsicherheit.
„Wir sehen ganz klar, dass die Generation Future ihren Alltag pragmatisch auf die geänderten Bedingungen angepasst hat. Sie schaffen sich damit selbst ein Gefühl von Stabilität, Beständigkeit und Sicherheit“, sagte Florian Schörghuber, CEO der Schörghuber Gruppe.
Beim Wohnen bevorzugen mehr Menschen erstmals den Besitz eines Hauses als Ausdruck von Stabilität und Tradition. Die Bereitschaft, bis zu 30 % des Einkommens für Wohnraum auszugeben, ist hoch, auch wenn die Wohnmarktlage pessimistischer beurteilt wird als vor zwei Jahren.
Wandel des Wohnens und hohe Anforderungen
Die Akzeptanz kleinerer Wohnflächen ist gering, was die Ansprüche an die Lebensqualität verdeutlicht. Die Sorge um den angespannten Wohnungsmarkt hat zugenommen.
Im Reiseverhalten bevorzugt die Generation gemeinsame Erlebnisse und Qualität vor Quantität. Fast die Hälfte der Befragten spart bewusst im Alltag, um hochwertige Reisen zu ermöglichen, während ökologische Aspekte an Bedeutung gewinnen: 55 % würden auf exotische Fernreisen verzichten, 40 % zahlen mehr für klimafreundlichen Urlaub.
Nachhaltigkeit im Konsum aus praktischer Sicht
Beim Konsum steht weniger der Selbstzweck im Vordergrund als soziale Kontakte und Zeit mit Familie und Freund*innen. Etwa 37 % orientieren ihr Kaufverhalten an Umweltzielen, jedoch ohne ideologischen Aktivismus, sondern mit pragmatischer Auswahl, die zum Lebensstil passt.
- Arbeit soll Spaß machen (79 %)
- 53 % streben Wohneigentum, bevorzugt als Haus, an
- 55 % verzichten aus ökologischen Gründen auf exotische Fernreisen
- 37 % richten ihr Konsumverhalten stark an Umweltzielen aus
Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.
Regionale Bedeutung der pragmatischen Lebensgestaltung der Generation Future
Die Ergebnisse der Studie unterstreichen für München und vergleichbare Regionen die Notwendigkeit, Angebote in Arbeit, Wohnen und nachhaltigem Tourismus an die Werte einer pragmatischen und gleichzeitig verantwortungsbewussten jungen Generation anzupassen. Arbeitgeber sollten flexible Arbeitsmodelle fördern, während kommunale Wohnbauprojekte die steigende Nachfrage nach Eigentum und Lebensqualität mitberücksichtigen müssen.
Zudem wächst die Bedeutung nachhaltiger Mobilitäts- und Reisekonzepte, die ökologische Aspekte praktisch umsetzen.
Für Bürgerinnen und Bürger bedeutet die Studie eine verstärkte Orientierung an praktischen Lösungen und realistischen Lebensentwürfen, die Zukunftsperspektiven trotz Unsicherheiten ermöglichen. Die Schörghuber Gruppe plant auch weiterhin, mit wissenschaftlichen Studien die gesellschaftlichen Trends zu begleiten und Impulse insbesondere in den Geschäftsfeldern Development, Real Estate und Hospitality zu setzen.
Weiterführende Informationen zum Thema Arbeitswelt finden Sie auf regionalupdate.de, umfassende Daten zur Studie bietet die Schörghuber Gruppe direkt unter schoerghuber.group.
Quellen:
- Schörghuber Zukunftsstudie 2026, schoerghuber.group
- Informationen zur Generation Future, regionalupdate.de