Rheine. Am Mittwochabend kam es zu einem Brand in einem Mehrparteienhaus an der Bernhardstraße. Der Brand Mehrfamilienhaus Rheine beschädigte das Gebäude so stark, dass es derzeit nicht bewohnbar ist.
Brand zerstört Haus
Die Explosion und der anschließende Brand ereigneten sich gegen 17.55 Uhr. Die Feuerwehr Rheine übernahm die umgehenden Löscharbeiten vor Ort. Die Polizei sicherte das Gebiet mit einem größeren Aufgebot ab und sperrte den Brandort weiträumig ab. Die rund 20 Bewohner konnten das Haus selbstständig und unverletzt verlassen.
Einsatz der Rettungskräfte
Zwei eingesetzte Polizeibeamte erlitten leichte Verletzungen durch die Rauchgasentwicklung und wurden vor Ort medizinisch versorgt. Das Ordnungsamt kümmerte sich anschließend um die Unterbringung der betroffenen Bewohner, da das Gebäude durch die Brandschäden unbewohnbar ist.
Ermittlungen zur Brandursache
Die Kriminalpolizei Steinfurt hat die Ermittlungen zur Ursache des Feuers aufgenommen. Bislang liegen keine gesicherten Erkenntnisse vor. Der Brandort wurde als Beweismittel beschlagnahmt. Auch der entstandene Sachschaden kann derzeit noch nicht genau beziffert werden.
„Die Bewohner konnten das Haus rechtzeitig verlassen und blieben unverletzt“, hieß es von der Polizei.
- Erste Rettungskräfte trafen kurz nach Eingreifen an der Bernhardstraße ein.
- Das Haus ist aktuell aufgrund der Schäden nicht nutzbar.
- Die Polizei Steinfurt führt die laufenden Untersuchungen durch.
Nähere Informationen bietet die Polizeidirektion Steinfurt unter polizei.nrw.de. Außerdem finden Sie aktuelle regionale Nachrichten auf regionalupdate.de.
Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.
Auswirkungen des Brand Mehrfamilienhaus Rheine auf die Bewohner und die Region
Rheine steht vor der Herausforderung, die durch den Brand obdachlos gewordenen Bewohner schnell und unbürokratisch zu unterstützen. Die Schädigung des Mehrfamilienhauses hat mittelbaren Einfluss auf den Wohnungsmarkt in der Stadt, da nun eine Wohneinheit zeitweise wegfällt. Das Ordnungsamt arbeitet derzeit an Lösungen der temporären Unterbringung.
Zukünftige Maßnahmen werden auch von den Ergebnissen der laufenden Kriminalpolizeiermittlungen abhängen. Dabei spielen Fragen zur Sicherheit von Wohngebäuden und mögliche Präventionsmaßnahmen eine wichtige Rolle, um ähnliche Vorfälle zu vermeiden.
Die Bevölkerung Rheines wird gebeten, die Absperrungen des Brandortes zu respektieren und sich bei Sichtungen oder Hinweisen an die Polizei zu wenden. Informationen zu vorbeugendem Brandschutz bietet die Feuerwehr Rheine auf ihrer Webseite.