Münster. Am Mittwochnachmittag wurde im Dortmund-Ems-Kanal eine Gewässerverunreinigung festgestellt. Die Gewässerverunreinigung Dortmund-Ems-Kanal besteht aus bunt-schillernden Schlieren auf der Wasseroberfläche, die offenbar Mineralöl enthalten und nach Dieselkraftstoff riechen.
Polizei ermittelt jetzt: Gewässerverunreinigung Dortmund-Ems-Kanal
Zwischen Kilometer 54 und 57 des Dortmund-Ems-Kanals bemerkte ein Spaziergänger am 4. Februar gegen 16:15 Uhr die Verunreinigung und informierte die Polizei. Die auffälligen Schlieren auf dem Wasser fielen durch ihre bunte Schimmerfarbe und den Geruch nach Dieselkraftstoff auf.
Vor Ort keine Täterfeststellung möglich
Die eingetroffene Wasserschutzpolizei konnte keinen Verursacher ausfindig machen. Die Herkunft der mineralölhaltigen Substanzen ist daher bisher ungeklärt. Die Ermittlungen wurden an das Zentrale Kriminalitätskommissariat übergeben, das Zeugenhinweise entgegennimmt.
Hinweise von Zeugen werden erbeten
Personen, die am genannten Tag oder in der Umgebung des Kanals verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0203 2800 bei der Polizei Duisburg zu melden. Die Meldungen können dabei helfen, die Ursache und den Verantwortlichen zu ermitteln.
„Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei Duisburg unter 0203 2800 zu melden“, sagte eine Sprecherin der Polizei.
Weitere Informationen zur Arbeit der Wasserschutzpolizei finden Sie auf der offiziellen Webseite der Polizei Nordrhein-Westfalen.
Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.
Bedeutung der Gewässerverunreinigung für das Münsterland und Umgebung
Die festgestellte Verunreinigung im Dortmund-Ems-Kanal betrifft nicht nur die unmittelbare Wasserqualität, sondern hat auch Auswirkungen auf die Umwelt und lokale Wassernutzer. Der Kanal ist eine wichtige Wasserstraße und Erholungsgebiet zugleich.
Für Bürgerinnen und Bürger bedeutet dies, dass Vorsicht geboten ist, insbesondere beim Kontakt mit dem Wasser oder der Nutzung der angrenzenden Uferbereiche. Weitere Maßnahmen zur Überwachung und zur Vermeidung künftiger Verschmutzungen werden von den zuständigen Behörden geprüft.
Das Zentrale Kriminalitätskommissariat hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um weitere Hinweise. Die weitere Entwicklung kann auf regionalupdate.de verfolgt werden.
Mehr zur Wasserschutzpolizei und deren Arbeit finden Sie beispielsweise auf der Seite der Polizei Nordrhein-Westfalen.