Private Krankenversicherung stärkt Arztpraxen im ländlichen Baden-Württemberg

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Köln. Die Private Krankenversicherung Baden-Württemberg zeigt sich als wichtiger Faktor für die Finanzierung der medizinischen Versorgung im Land. Der aktuelle PKV-Regionalatlas macht deutlich, wie Arztpraxen insbesondere in ländlichen Regionen von den Zusatzleistungen der privat Versicherten profitieren.

Private Krankenversicherung stärkt die medizinische Versorgung in Baden-Württemberg

Die Private Krankenversicherung Baden-Württemberg trägt wesentlich zur Verbesserung der medizinischen Versorgung bei. Untersuchungen aus dem aktuellen PKV-Regionalatlas verdeutlichen, dass Arztpraxen landesweit jährlich Mehrumsätze von insgesamt 2,16 Milliarden Euro durch Behandlungen privat Versicherter erzielen. Dabei generieren diese Praxen im Durchschnitt 83.957 Euro zusätzlich pro Arzt und Jahr.

Regional unterschiedliche Mehrumsätze

Während die Privatversicherten nur 11,7 Prozent der Bevölkerung ausmachen, stammen fast ein Viertel der Praxiseinnahmen (23,8 Prozent) aus deren Behandlung. Besonders profitieren niedergelassene Ärzte in ländlichen Gebieten. Hier sind die Mehrumsätze im Schnitt deutlich höher als in städtischen Ballungszentren wie Stuttgart. So beträgt der durchschnittliche Zusatzumsatz im Landkreis Neckar-Odenwald bis zu 116.796 Euro jährlich, während er im Großraum Stuttgart bei 63.575 Euro liegt. Gründe dafür sind unter anderem das höhere Durchschnittsalter der Privatversicherten auf dem Land sowie regionale Kostenunterschiede.

Auswirkungen auf die medizinische Versorgung und Fachkräftesicherung

Trotz höherer Einnahmen ist die Ärztedichte in ländlichen Gebieten niedriger als in Städten. Beispielhaft liegt die Zahl der Arztpraxen im Landkreis Schwäbisch-Hall bei 134 pro 100.000 Einwohner, in Freiburg jedoch bei 299. Trotzdem trägt die Private Krankenversicherung laut Aussagen des PKV-Verband-Vorsitzenden Thomas Brahm zu einer besseren medizinischen Versorgung bei. Er erklärt:

„Die Mehrumsätze der Privatpatienten tragen nachweislich zu einer besseren medizinischen Versorgung in ländlichen Regionen bei. In Baden-Württemberg sichert die Private Krankenversicherung jedem niedergelassenen Arzt pro Jahr im Schnitt rund 84.000 Euro zusätzlich und stärkt so die Standortqualität insgesamt. Denn ohne ein gutes medizinisches Versorgungsniveau ziehen ländliche Regionen auch keine jungen Fachkräfte an.“

Diese zusätzliche Finanzierung erlaubt Praxen, in medizinisches Fachpersonal und moderne medizinische Geräte zu investieren, wovon alle Patienten profitieren.

Beachten Sie weitere Informationen zum Thema „Medizinische Versorgung stärken und Standorte sichern“ auf regionalupdate.de sowie die offizielle Veranstaltungsseite des PKV-Gipfels: Ärztinnen- und Ärztegipfel Südwest.

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Bedeutung der Private Krankenversicherung Baden-Württemberg für Bürger und Region

Die Zahlen aus dem PKV-Regionalatlas unterstreichen, wie wichtig privat Versicherte als Finanzierungsquelle für die ambulante medizinische Versorgung sind. Gerade in strukturschwächeren und ländlichen Regionen ermöglichen die Mehrumsätze eine bessere Ausstattung der Arztpraxen, was letztlich auch den gesetzlich Versicherten zugutekommt. Für Bürgerinnen und Bürger bedeutet dies eine breitere und qualitativ hochwertige medizinische Versorgung vor Ort.

In Anbetracht des Fachkräftemangels ist diese Finanzierungsquelle zudem von Bedeutung für die Attraktivität ländlicher Regionen als Arbeitsstandorte für Ärztinnen und Ärzte. Der nächste Ärztinnen- und Ärztegipfel Südwest am 11. Februar in Stuttgart widmet sich daher der Frage, wie das Gesundheitssystem in Baden-Württemberg auch unter wirtschaftlichen Herausforderungen bezahlbar und leistungsfähig bleibt.

Weitere regionale Gesundheitsinformationen finden Sie auf regionalupdate.de. Für weiterführende Fakten zur privaten Krankenversicherung bietet die Website des PKV-Verbands umfangreiche Daten und Publikationen: PKV Verband.

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