Durchbruch bei Investitionsverpflichtung in Deutschland

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Wien. Die Investitionsverpflichtung Deutschland Film sorgt für positive Resonanz bei österreichischen Filmproduzentenverbänden. Die Einführung einer verbindlichen Investitionsquote für Sender und Streamingdienste in Deutschland wird als wichtiger Schritt zur Stärkung des Produktionsstandorts und zur Förderung deutschsprachiger Inhalte gewertet.

Investitionspflicht in Deutschland

Die Neuerung sieht vor, dass Fernsehsender und Streaminganbieter in Deutschland eine festgelegte Quote ihres Umsatzes in die Produktion audiovisueller Inhalte investieren müssen. Damit reagieren politische Verantwortliche auf das Bedürfnis der Branche nach mehr finanzieller Planungssicherheit und einer stärkeren Präsenz deutschsprachiger Filme und Serien.

Vorteile für die Filmwirtschaft

Diese Investitionsverpflichtung setzt ein klares kultur- und wirtschaftspolitisches Signal. Sie bietet Produzentinnen und Produzenten nicht nur Planungssicherheit, sondern stärkt auch den Standort Deutschland als Dreh- und Produktionsort. Zudem wird die Sichtbarkeit deutscher und deutschsprachiger Werke erhöht, was deren Verbreitung im In- und Ausland fördert.

Bedeutungsvolle Entwicklung für Europa

Die aafp und FilmAustria sehen in diesem Schritt einen Meilenstein nicht nur für Deutschland, sondern auch für die gesamte europäische Filmwirtschaft. Mit dieser Regelung wird ein Signal an alle EU-Mitgliedstaaten gesendet, die bisher keine einheitliche Investitionsverpflichtung im audiovisuellem Bereich eingeführt haben.

„Wir hoffen sehr, dass die Bemühungen unserer gesamten Branche auch in Österreich bald Früchte tragen und es zu einer substanziellen Investitionsverpflichtung, verbunden mit einer Levy, kommt“, sagte John Lüftner, Präsident der aafp.

  • Einführung einer verbindlichen Investitionsquote für audiovisuelle Produktionen
  • Stärkung des deutschen Produktionsstandorts
  • Mehr Sichtbarkeit für deutschsprachige Werke
  • Signalwirkung für EU-Mitgliedstaaten in Bezug auf audiovisuelle Förderungen

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Bedeutung für Österreich und Ausblick

Für Österreich hat diese Entwicklung eine Vorbildfunktion. Die Filmproduzentenverbände aafp und FilmAustria hoffen auf eine baldige Einführung einer ähnlichen Investitionsverpflichtung verbunden mit einer Abgabe auf Umsätze digitaler Plattformen. Dadurch könnten wichtige Mittel für die heimische Film- und Serienproduktion gesichert und das kreative Potenzial österreichischer Filmschaffender besser gefördert werden.

Für Bürgerinnen und Bürger bedeutet dies langfristig den Erhalt und die Stärkung eines lebendigen kulturellen Filmstandorts im deutschsprachigen Raum. Im Sinne der weiteren Festigung der nationalen Filmwirtschaft sind bereits Gespräche und politische Initiativen geplant.

Weiterführende Informationen zur Investitionsverpflichtung finden Sie unter regionalupdate.de sowie bei der European Audiovisual Observatory.

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