Berlin. Beim informellen Treffen der EU-Staats- und Regierungschefs am 12. Februar steht die EU Wettbewerbsfaehigkeit Gipfel erneut im Mittelpunkt. Die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) fordert von der Politik spürbare Entlastungen und eine klare Wende in der Wirtschaftspolitik.
EU wettbewerbsfaehigkeit stärken
Die EU muss ihre Wettbewerbsfähigkeit zügig verbessern, um im globalen Wettbewerb nicht weiter zurückzufallen. Aus Sicht der DIHK hemmen hohe Energiepreise, übermäßige Bürokratie und ein fragmentierter Binnenmarkt die unternehmerische Entwicklung in Europa. Das führt dazu, dass andere Weltregionen bei Investitionen und Innovationen schneller vorankommen.
Herausforderungen für Europas Wirtschaft
Die deutschen Unternehmen stehen vor mehreren Hindernissen:
- Überbordende Bürokratie erschwert den Unternehmensalltag
- Hohe Energie- und Arbeitskosten drücken auf die Wettbewerbsfähigkeit
- Der Binnenmarkt ist noch immer zu fragmentiert, was den Handel innerhalb der EU erschwert
Diese Faktoren verhindern, dass Europa als Wirtschaftsstandort attraktiver wird und internationale Investoren anzieht.
Forderungen des DIHK-Präsidenten Peter Adrian
Peter Adrian fordert von den EU-Staats- und Regierungschefs:
„Es braucht eine Politik, die Wachstum und unternehmerische Freiheit wieder in den Mittelpunkt stellt. Resilienz wird vor allem gestärkt, indem Unternehmen bessere Möglichkeiten zur Diversifizierung ihrer Absatz- und Beschaffungsmärkte erhalten.“
Er hebt hervor, dass zusätzliche Regulierung und protektionistische Tendenzen kontraproduktiv wären. Stattdessen müssen energie- und steuerpolitische Belastungen gesenkt, der Binnenmarkt vereinheitlicht und ein zukunftsgerichtetes EU-Budget geschaffen werden, um Innovationen zu fördern.
Nächste Schritte und Perspektiven
Die EU-Kommission hat mit dem Wettbewerbsfähigkeitskompass zwar wichtige Fragen aufgeworfen, bisher fehlen jedoch überzeugende Antworten und ein klarer Politikwechsel. Die DIHK appelliert daher nachdrücklich, dass die Staats- und Regierungschefs konkrete Maßnahmen ergreifen, die sich unmittelbar im Unternehmensalltag bemerkbar machen.
Geplante Initiativen sollen vor allem die Rahmenbedingungen für Unternehmen verbessern, um Europa international wettbewerbsfähiger zu gestalten. Parallel dazu wird auf eine intensivere Zusammenarbeit der EU mit verlässlichen Partnern und bei Handelsabkommen gesetzt.
Weiterführende Informationen zur Position der DIHK finden Sie auf deren offiziellen Website DIHK. Hintergrundwissen zur EU-Wettbewerbsfähigkeit bietet zudem die Europäische Kommission auf ihrer Seite EU-Kommission Wettbewerbsfähigkeit.
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