Katasteramt Delmenhorst schließt am 20. Februar 2026

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Delmenhorst. Das Katasteramt Delmenhorst schließt zum 20. Februar 2026. Im Zuge einer Neustrukturierung der Niedersächsischen Vermessungs- und Katasterverwaltung wird die Dienststelle am Bismarckplatz 3 mit dem Katasteramt Wildeshausen zusammengelegt, wodurch sich die Anlaufstelle für Bürgerinnen und Bürger ändert. Die katasteramt delmenhorst schließung ist Teil eines umfassenden Standortkonzepts des Landes Niedersachsen.

Katasteramt Schließt Bald: Warum das katasteramt delmenhorst schließung erfolgt

Die Schließung des Katasteramts Delmenhorst steht im Zusammenhang mit einem Beschluss des Landeskabinetts aus dem Mai 2025. Dieser sieht vor, 14 der 53 Katasterämter der Niedersächsischen Vermessungs- und Katasterverwaltung zusammenzulegen, um die Arbeitsweise effizienter zu gestalten. Das Amt am Standort Delmenhorst wird zum 20. Februar 2026 aufgelöst und in das Katasteramt Wildeshausen integriert, das bereits historisch eng mit Delmenhorst verbunden ist.

Historische Verflechtungen beider Katasterämter

Die beiden Katasterämter teilen eine über 100-jährige Geschichte. Bereits im 19. Jahrhundert gab es enge Verwaltungsbeziehungen zwischen den Ämtern in Delmenhorst und Wildeshausen. Im Laufe des 20. Jahrhunderts wechselte die Zuständigkeit mehrfach zwischen den Standorten. Nach verschiedenen Phasen der Kooperation und Trennung sind beide heute Teil der Regionaldirektion Oldenburg-Cloppenburg des Landesamts für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen (LGLN).

Reduzierung und Digitalisierung als Ursache

Die Anzahl der Beschäftigten in den Katasterämtern hat sich seit den 1990er Jahren deutlich verringert, was auf Automatisierung und Digitalisierung zurückzuführen ist. Heute sind am Standort Delmenhorst 15 Mitarbeiter tätig, die nach der Schließung zum Katasteramt Wildeshausen wechseln. Laut LGLN wird die Arbeit dort trotz Zusammenlegung weiterhin zuverlässig fortgeführt.

Schließung und Zukunft: Das katasteramt delmenhorst schließung und die Auswirkungen

Im Zuge der Neustrukturierung reduziert sich die Zahl der Katasterämter in der Regionaldirektion Oldenburg-Cloppenburg von sieben auf fünf. Neben Delmenhorst wurde bereits das Katasteramt in Brake geschlossen und mit Oldenburg zusammengelegt. Die verbliebenen Standorte – Oldenburg, Cloppenburg, Vechta, Westerstede und Wildeshausen – stehen künftig als zentrale Anlaufstellen bereit.

Dienstleistungen bleiben gesichert

Die Aufgaben des amtlichen Vermessungswesens werden trotz der Schließung des Delmenhorster Standortes weiterhin in der Region wahrgenommen. Dazu gehören unter anderem Gebäudeeinmessungen, Grundstücksteilungen und die Erstellung amtlicher Lagepläne. Bürgerinnen und Bürger können ihre Anträge weiterhin online über das Niedersächsische Antragssystem für Verwaltungsleistungen (NAVO) stellen.

„Das Katasteramt Wildeshausen wird zukünftig Ansprechpartner für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Delmenhorst sowie der Gemeinde Ganderkesee sein und die Zusammenarbeit mit Kommunen und weiteren Partnern fortsetzen“, erklärte ein Sprecher des LGLN.

Digitalisierung erleichtert den Übergang

Die zunehmende Digitalisierung ermöglicht es den Ämtern, auch nach der Zusammenlegung effiziente Dienste anzubieten. So sind amtliche Kartenauszüge über den Online-Dienst Katasterkarten-online verfügbar, was etwa für Bauanfragen oder Immobiliengeschäfte relevant ist. Diese digitalen Angebote sichern die Versorgung in der Region trotz der physikalischen Standortverlagerungen.

Weitere Informationen zur Katasterverwaltung in Niedersachsen finden Interessierte unter www.lgln.de. Nähere Details zu den Online-Dienstleistungen bietet das Portal des Landes Niedersachsen zum Vermessungswesen.

Auf regionalupdate.de finden Sie zudem weitere Beiträge zur Infrastruktur und Verwaltung in Niedersachsen.

Ausblick auf die weitere Entwicklung

Ab Februar 2026 ist das Katasteramt Delmenhorst offiziell geschlossen. Die Mitarbeiter sind bereits auf den Standort Wildeshausen verteilt. Die Regionaldirektion Oldenburg-Cloppenburg plant, die reduzierten Standorte personell optimal auszustatten, um alle gesetzlichen Aufgaben zuverlässig zu erfüllen. Die vorhandenen digitalen Angebote sollen weiter ausgebaut werden, um den Bürgerkontakt zu erleichtern und Verwaltungsprozesse zu verbessern. Termine für weitere Umstellungen oder Informationen werden rechtzeitig bekannt gegeben.

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