DVR fordert Erste-Hilfe-Trainings in Schulen zum Tag des Notrufs

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Berlin. Zum Europäischen Tag des Notrufs am 11. Februar 2026 fordert der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) verpflichtende Erste-Hilfe-Trainings in Schulen bundesweit. Die Vermittlung von Erste Hilfe Schulen soll vom Kindergarten bis zur Hochschule ein fester Bestandteil der Bildung werden.

Kinder lernen retten: Erste Hilfe Schulen als Lebensretter

Erste-Hilfe-Ausbildung in Bildungseinrichtungen

Der DVR appelliert an die Kultusministerien der Bundesländer, Erste-Hilfe-Kenntnisse verpflichtend in die Lehrpläne aller Schularten zu integrieren. Bereits in Bayern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und im Saarland gibt es Modellprojekte oder Planungen für Erste-Hilfe-Unterricht. Diese Initiativen sollen ausgeweitet und deutschlandweit umgesetzt werden.

Erste Hilfe soll nicht erst in der weiterführenden Schule stattfinden, sondern bereits von der Grundschule an vermittelt werden. Laut Manfred Wirsch, Präsident des DVR, erhöht fundiertes Wissen die Bereitschaft, in Notfällen mutig und richtig zu handeln.

Umsetzung auch im Kindergarten und Ausbildung von Erziehern

Der DVR sieht auch im Kindergarten eine wichtige Rolle für die Erste-Hilfe-Vermittlung. Altersgerechte Inhalte sollten dort vermittelt werden, ohne Kinder zu überfordern. Dazu gehört, dass auch Erzieherinnen und Erzieher in Erste-Hilfe-Maßnahmen geschult sind. So lernen Kinder früh, Gefahren zu erkennen und richtig zu reagieren.

„Schon die Kleinsten können im Notfall helfen. Wir sollten ihnen Fähigkeiten vermitteln, die ihren Mut und ihr Verantwortungsgefühl stärken“, sagte Manfred Wirsch.

Bedeutung für den Straßenverkehr und Erwachsene

Besonders im Straßenverkehr sind sichere Erste-Hilfe-Kenntnisse entscheidend, da die Ersthelfenden oft lebensrettende Sofortmaßnahmen durchführen. Fehlende oder veraltete Kenntnisse bergen Risiken. Der DVR rät Erwachsenen, Erste-Hilfe-Kurse regelmäßig aufzufrischen, da sich die Empfehlungen weiterentwickelt haben.

Wichtig sind heutzutage vier Basiselemente: Herzdruckmassage, stabile Seitenlage, Druckverband und der Einsatz eines Defibrillators, sofern vorhanden. Mund-zu-Mund-Beatmung spielt eine geringere Rolle als früher.

„Ersthelfende sind die ersten Lebensretter am Unfallort. Mit fundierten Erste-Hilfe-Kenntnissen verwandelt sich Unsicherheit in Mut, Indifferenz in Verantwortungsbewusstsein“, so Manfred Wirsch.

Ausblick: Verbindliche Integrationen und regelmäßige Auffrischungen

Der DVR wird sich weiterhin für die bundesweite Verankerung der Erste Hilfe in Schulen engagieren. Geplante Schritte sind die Ausweitung bestehender Modellprojekte und die Aufnahme von Erste-Hilfe-Wissen in Ausbildungen für Erzieherinnen und Erzieher. Erwachsene sind aufgefordert, ihr Wissen regelmäßig zu erneuern.

Weitere Informationen zum Thema Erste Hilfe in der Schule bietet der Deutsche Verkehrssicherheitsrat. Allgemeine Informationen zum Notruf 112 sind auf der offiziellen Webseite der Europäischen Kommission verfügbar.

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