Kabeldiebstahl aus Solarpark in Ascheberg

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Coesfeld. Im Zeitraum vom 3. bis zum 10. Februar 2026 kam es in Ascheberg zu einem groß angelegten Kabeldiebstahl. Der Diebstahl ereignete sich auf einem Solarparkgelände und handelt vom sogenannten Kabeldiebstahl Solarpark Ascheberg.

Solarpark Kabeldiebstahl stoppen

Das betroffene Gelände befindet sich zwischen den Straßen „Im Heubrock“ und „Daverthauptweg“ und umfasst eine Fläche von etwa 5,5 Hektar. Es ist mit einem Doppelstabmattenzaun gesichert, der von den Tätern überwunden wurde. Die Diebe öffneten gewaltsam das mit einem Kettenschloss gesicherte Doppelflügeltor und verschafften sich so Zugang zum Areal.

Umfang des Diebstahls

Auf dem Solarpark befinden sich über 16.000 Solarmodule, deren Anschlusskästen mit insgesamt circa 92 Kilometern Kupferkabel verbunden sind. Die Täter trennten diese Kabel fachmännisch von den Generatoren ab und entwendeten sie anschließend. Aufgrund der Menge und des Gewichts wird vermutet, dass größere Fahrzeuge für den Abtransport zum Einsatz kamen.

Polizeiliche Ermittlungen

Die Polizei Lüdinghausen bittet Zeugen, die in dem gesuchten Zeitraum verdächtige Fahrzeuge oder Personen beobachtet haben, sich unter der Telefonnummer 02591-793711 zu melden. Hinweise können zur Aufklärung der Tat und zur Verhinderung weiterer Diebstähle beitragen.

„Wir bitten die Bevölkerung um Unterstützung bei der Aufklärung dieses Diebstahls“, sagte ein Sprecher der Polizei Coesfeld.

  • Tatzeitraum: 3. bis 10. Februar 2026
  • Tatort: Solarpark in Ascheberg, Fläche ca. 5,5 Hektar
  • Anzahl der Solarmodule: über 16.000
  • Länge der entwendeten Kupferkabel: ca. 92 Kilometer
  • Zugang durch Aufbrechen eines gesicherten Doppelflügeltors

Weitere Informationen zum Schutz von Solarparks sind etwa beim Bundesverband Solarwirtschaft nachzulesen (bsw-solar.de).

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Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Folgen des Kabeldiebstahls für Ascheberg und Umgebung

Der Kabeldiebstahl beeinträchtigt die Leistungsfähigkeit des Solarparks erheblich. Solche Vorfälle führen nicht nur zu hohen Kosten für die Betreiber, sondern verursachen auch Verzögerungen bei der Stromproduktion. Für Bürgerinnen und Bürger bedeutet dies potenziell geringere Einspeiseleistungen und wirtschaftliche Auswirkungen auf erneuerbare Energien in der Region.

Die Polizei und Betreiber des Solarparks prüfen nun Maßnahmen, um zukünftige Diebstähle zu verhindern. Dazu gehören verstärkte Sicherheitsvorkehrungen und verstärkte Kontrollen. Die Bevölkerung wird gebeten, weiterhin aufmerksam zu sein und verdächtige Beobachtungen umgehend zu melden.

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