Münster. In der Nacht vom 12. auf den 13. Februar stoppte die Polizei betrunkene E-Scooter Fahrer sowie einen alkoholisierten Fahrradfahrer in Münster. Die Kontrolle führte zur Sicherstellung von Führerschein und zur Entnahme von Blutproben.
Polizei stoppt Fahrer betrunkene E-Scooter Fahrer
Die Polizei in Münster kontrollierte zunächst gegen 0:30 Uhr einen 61-jährigen Fahrradfahrer, der auf der Hammer Straße unsicher unterwegs war. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,56 Promille. Später, um 3:35 Uhr, wurden zwei Personen auf einem E-Scooter an der Ecke An der Apostelkirche und Voßgasse überprüft. Der 25-jährige Fahrer wies 1,64 Promille auf.
Maßnahmen der Polizei
Beide Männer wurden zur Entnahme einer Blutprobe auf eine Polizeiwache gebracht. Dem 25-Jährigen wurde der Führerschein sichergestellt, und ihnen wurde die Weiterfahrt untersagt. Die Polizei betont, dass E-Scooter als Kraftfahrzeuge gelten und somit dieselben Alkoholgrenzwerte wie für Pkw-Fahrer gelten.
Hinweise und rechtliche Folgen
Es ist zu beachten, dass ein E-Scooter normalerweise nur von einer Person gefahren werden darf. Alkohol am Steuer, auch auf Fahrrad und E-Scooter, führt zu gefährlichen Situationen für die Fahrer und andere Verkehrsteilnehmer. Die Polizei warnt vor Geldbußen, Punkten in Flensburg und anderen Strafen.
„Don’t drink and drive. Alkohol im Straßenverkehr kann – auch auf Fahrrad und E-Scooter – zu gefährlichen Situationen sowohl für Fahrer als auch für Unbeteiligte führen“, so die Polizei Münster.
- 61-jähriger Fahrradfahrer mit 1,56 Promille gestoppt
- 25-jähriger E-Scooter-Fahrer mit 1,64 Promille kontrolliert
- Führerschein wurde sichergestellt
- Blutproben wurden entnommen
Weitere Informationen zur Straßenverkehrsordnung und zum sicheren Umgang mit E-Scootern finden Interessierte auf der Webseite der Polizei NRW Polizei Münster sowie auf der offiziellen Seite des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur BMVI.
Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.
Alkohol am Steuer und Verkehrssicherheit in Münster
Die Vorfälle in Münster erinnern an die weiterhin bestehende Problematik alkoholisierter Verkehrsteilnahme auch auf alternativen Fahrzeugen wie E-Scootern. Für Bürgerinnen und Bürger heißt das insbesondere, die Alkoholgrenzen zu beachten und Gefahren im Straßenverkehr zu vermeiden. Die Polizei Münster verstärkt ihre Kontrollen auf die Einhaltung der Straßenverkehrsregeln.
Zukünftig sind weitere stichprobenartige Überprüfungen dieser Art zu erwarten, um die Sicherheit auf den Straßen zu erhöhen. Für alle Verkehrsteilnehmer gilt: Verantwortung übernehmen und auf Alkohol am Steuer verzichten. Detaillierte Informationen zu aktuellen Verkehrssicherheitsmaßnahmen finden Sie regelmäßig auf regionalupdate.de.

