Essen. Ein Forscherteam hat erfolgreich Essensreste in einen Flugzeugtreibstoff umgewandelt, der nach ASTM-Standards geprüft wurde. Der neuartige Treibstoff könnte zu einer erheblichen flugtstoff emissionssenkung essen beitragen und so die Luftfahrt umweltfreundlicher machen.
Emissionssenkung durch Treibstoff
Verfahren zur Herstellung von Flugzeugtreibstoff aus Essensresten
Die Forscher nutzten ein chemisches Verfahren namens hydrothermale Verflüssigung (HTL), das die natürliche Erdölentstehung in beschleunigter Form imitiert. Dabei werden organische Lebensmittelabfälle in einem speziellen Druckreaktor verarbeitet. In einem zweistufigen Prozess entfernten die Wissenschaftler zunächst Asche, Salz, Feuchtigkeit und Schmutz aus den Abfällen.
Anschließend kamen im sogenannten katalytischen Hydrotreating Schwefel, Sauerstoff und Stickstoff als unerwünschte Bestandteile heraus. Kobalt-Molybdän diente als effektiver Katalysator, um die für Flugbenzin erforderlichen Kohlenwasserstoffe zu erzeugen.
Qualität und Potenzial des neuen Treibstoffs
Das so entstandene Produkt wurde von Experten der American Society for Testing and Materials (ASTM) und der Federal Aviation Administration (FAA) auf seine Eignung geprüft. Es erreichte alle notwendigen Industriestandards und benötigte keine zusätzlichen Stoffe, um für den Einsatz in Flugzeugen geeignet zu sein.
Theoretisch können damit Flugzeuge ohne Umbauten betrieben werden. Die Forscher betonen ein mögliches Einsparpotenzial von bis zu 80 Prozent bei den Emissionen. Es handelt sich allerdings um einen Proof-of-Concept, der erst im Labormaßstab erprobt ist. Flugtests und die Entwicklung eines Massenproduktionsprozesses stehen noch aus.
„Der Kraftstoff erfüllt sämtliche Industriestandards und könnte kommerzielle Flugzeuge antreiben, ohne dass ein Umbau nötig wäre“, erklärten die Wissenschaftler.
Als Quelle für weitere Informationen eignet sich die Fachzeitschrift »Nature Communications« sowie das Portal der ASTM unter ASTM International.
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Ausblick und zukünftige Entwicklungen
Die nächsten Schritte umfassen die praktischen Flugtests des entwickelten Treibstoffs und die Konzeption einer großtechnischen Produktionstechnik. Um den neuen Kraftstoff auf den Markt zu bringen, sind erhebliche Investitionen und Ressourcen erforderlich.
Die Forschung zum flugtstoff emissionssenkung essen zeigt eine vielversprechende Möglichkeit, wie Lebensmittelabfälle sinnvoll genutzt werden können, um die CO2-Bilanzen im Luftverkehr deutlich zu verbessern. Wir werden über die Fortschritte in diesem Bereich weiterhin berichten.

