Olympia 2026: Frauen-Eishockey unterliegt im Viertelfinale gegen Kanada

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Mailand. Die deutsche Frauen-Eishockeymannschaft ist im Viertelfinale der Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand gegen Kanada mit 1:5 ausgeschieden. Trotz der Niederlage zeigte das Team eine kämpferische Leistung im Frauen Eishockey Viertelfinale.

Frauen kämpfen tapfer im Frauen Eishockey Viertelfinale

Das Viertelfinalspiel in der Milano Rho Ice Hockey Arena vor 3.913 Zuschauern begann mit einem frühen Führungstreffer für Kanada durch Brianne Jenner in der zweiten Minute. Deutschland ließ sich nicht entmutigen und suchte immer wieder den Weg zum Tor. Im ersten Drittel gelang das allerdings erst zum 0:2 durch Claire Thompson kurz vor der Pause. Das deutsche Team hielt das gegnerische Spiel gut strukturiert und zeigte vor allem in der Defensive viel Einsatz.

Im zweiten Drittel erhöhte Kanada durch Sarah Fillier in Überzahl auf 3:0. Das deutsche Team nutzte trotz der Rückstände weiter seine Chancen, und im Schlussabschnitt traf Franziska Feldmeier zum 1:5-Anschlusstreffer. Abgeschlossen wurde die Partie durch ein weiteres Tor der Kanadierinnen durch Marie-Philip Poulin in Überzahl. Im Tor stand erneut Sandra Abstreiter, und das Lineup blieb gegenüber den vorherigen Spielen unverändert.

Stimmen zum Spiel

Christian Künast, Vorstand Sport des Deutschen Eishockey-Bundes, betonte:

„Auch wenn es am Ende gegen eine Top-Nation wie Kanada für ein Weiterkommen nicht gereicht hat, haben wir mit der Qualifikation für das Viertelfinale bei den Olympischen Winterspielen das interne Ziel erreicht. Unser Team hat während des gesamten Turnierverlaufs mit Leidenschaft und Teamgeist überzeugt. Das deutsche Fraueneishockey hat sich weiterentwickelt, das haben wir bei diesem Turnier im internationalen Vergleich gesehen. Wir nehmen diese Erkenntnis als Ansporn, unseren Weg konsequent weiterzugehen.“

Bundestrainer Jeff MacLeod ergänzte:

„Uns war klar, dass das Viertelfinale gegen Kanada unglaublich schwer werden würde. Sie gehören zu den besten Mannschaften der Welt und haben das mit ihren zahlreichen Titeln immer wieder gezeigt. Trotzdem haben wir 60 Minuten lang hart gearbeitet und uns unsere Chancen erkämpft. Für uns ist dieses Spiel vor allem eine wichtige Lernerfahrung, die wir mitnehmen müssen – besonders im Hinblick auf die nächsten Olympischen Spiele. Wenn ich auf das gesamte Turnier zurückblicke, bin ich sehr zufrieden mit der Teamleistung.“

Kapitänin Daria Gleißner sagte:

„Es war heute umkämpft und emotional. Ich – und wir als Team – sollten zufrieden sein, wie wir uns gegen die Kanadierinnen präsentiert haben. Die Moral und der Wille waren da, wir haben gekämpft. Am Ende spielt man gegen einige der besten Spielerinnen der Welt, da werden kleine Fehler bestraft. Dennoch bin ich sehr zufrieden.“

Spielstatistik und Turnierbilanz

Die Schussbilanz lag deutlich bei Kanada mit 43 Schüssen gegenüber 11 von Deutschland. Strafzeiten gab es 14 Minuten für Deutschland und 6 Minuten für Kanada. Das deutsche Team wurde von Kapitänin Daria Gleißner sowie den Assistentinnen Laura Kluge und Ronja Hark angeführt.

Im gesamten olympischen Turnierverlauf errangen die deutschen Frauen folgende Ergebnisse:

  • 05.02.2026: Schweden – Deutschland 4:1
  • 07.02.2026: Deutschland – Japan 5:2
  • 09.02.2026: Deutschland – Frankreich 2:1 nach Verlängerung
  • 10.02.2026: Italien – Deutschland 1:2
  • 14.02.2026: Kanada – Deutschland 5:1 (Viertelfinale)

Weitere Informationen und ein detaillierter Spielbericht sind auf der Website des Deutschen Eishockey-Bundes erhältlich: deb-online.de.

Informationen zu den Olympischen Winterspielen 2026 finden sich unter Milano Cortina 2026.

Ausblick auf die Zukunft des Frauen-Eishockeys in Deutschland

Die deutschen Frauen haben bei ihren ersten Olympischen Spielen beeindruckende Erfahrungen gesammelt, die für die weitere Entwicklung des Sports von großer Bedeutung sind. Vorstand Sport Christian Künast betont den Ansporn, den Weg der Förderung konsequent weiterzugehen. Das Team will aus den gewonnenen Erkenntnissen lernen und sich insbesondere für kommende internationale Turniere weiter verbessern. Erste Eindrücke und Lernerfahrungen aus den Spielen gegen Weltklasse-Teams wie Kanada sollen sich positiv auf die Vorbereitung für zukünftige Wettkämpfe auswirken.

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