Falsche Spendensammler betrügen in Steinfurt und Mettingen

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Steinfurt. Am Donnerstag (12. Februar) kam es in Steinfurt und Mettingen zu Betrugsfällen durch Spendensammler, die Opfer zur Zahlung per EC-Karte aufforderten. Die Masche „betrug spendensammler ec-karte“ zeigte sich dabei in beiden Fällen.

Betrug durch Spendensammler

Vorgehen in Steinfurt

Auf dem Parkplatz des BWS Zentrums in Steinfurt wurde gegen 12 Uhr ein Mann von einem vermeintlichen Spendensammler angesprochen, der um eine Spende bat. Weil das Opfer kein Bargeld hatte, forderte der Täter ihn auf, per EC-Karte zu bezahlen. Der Mann gab seine PIN ein, nachdem fünf Euro im Kartengerät eingegeben wurden. Später stellte das Opfer fest, dass ein hoher dreistelliger Betrag von seinem Konto abgebucht worden war.

Vorgehen in Mettingen

Eine Seniorin wurde am Nachmittag gegen 14.55 Uhr in der Nähe eines Supermarkts an der Geschwister-Voß-Straße in Mettingen ähnlich getäuscht. Auch hier bestand der angebliche Spendensammler auf eine Kartenzahlung. Die Frau willigte ein, im Vertrauen auf die Spendenabsicht des Mannes. Im Nachhinein wurde eine geringe vierstellige Summe von ihrem Konto abgebucht.

Warnhinweise der Polizei

Die Polizei Steinfurt warnt ausdrücklich vor dieser Betrugsmasche und rät:

  • Keinen Druck durch Spendensammler zulassen
  • Niemals EC-Karte an Unbekannte herausgeben
  • Abstand halten, wenn Fremde ansprechen
  • Geldbörse nicht vorzeigen oder herausnehmen
  • Bei Verdacht oder Schaden Anzeige erstatten

„Lassen Sie sich von Spendensammlern niemals dazu drängen, Geld zu zahlen“, sagte ein Sprecher der Polizei Steinfurt.

Weitere Informationen und Präventionshinweise finden sich auf der Webseite der Polizei Steinfurt sowie beim Bundeskriminalamt.

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Bedeutung und weitere Hinweise für Bürgerinnen und Bürger

Der Betrug durch Spendensammler mit der EC-Karte zeigt, dass auch vermeintlich harmlose Spendensammlungen zur Gefahr werden können. Die Taten in Steinfurt und Mettingen erinnern daran, im Umgang mit persönlichen Zahlungsdaten besonders vorsichtig zu sein. Die Polizei empfiehlt, bei möglichen Schadensfällen schnell Kontakt aufzunehmen und die Karten sperren zu lassen.

Zudem plant die Polizei Informationsveranstaltungen, um über aktuelle Betrugsmaschen aufzuklären. Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, sich aufmerksam zu verhalten und im Zweifel externe Hilfe zu suchen.

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